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Nachricht vom 03.04.2012    

Baubeginn für die Erweiterung am Altenzentrum Hamm

Der symbolische Spatenstich gehörte nach zwei Jahren Planungen für den Erweiterungsbau am Altenzentrum Friedrich Wilhelm Raiffeisen dazu. Freude bei allen Beteiligten die den Erweiterungsbau begleiten, der in besonderem Maße den neuen Anforderungen für Demenzkranke gerecht wird.

Mit einem symbolischen Spatenstich, ausgeführt von Ortsbürgermeister Bernd Niederhausen, dem Aufsichtsratsvorsitzenden der Evangelischen Altenhilfe des Kirchenkreises Altenkirchen, Volker Hergenhan, und dem Vorsitzenden des Fördervereines, Hans Schmidt (im Bild vorne von links), wurden die Baumaßnahmen für den Anbau an das Seniorenheim in Hamm auf den Weg gebracht. Foto: Rolf-Dieter Rötzel

Hamm. Vor zwei Jahren begannen umfangreiche Planungen für den Anbau an das Seniorenzentrum Friedrich Wilhelm Raiffeisen der Evangelischen Altenhilfe des Kirchenkreises Altenkirchen in Hamm. Der symbolische Spatenstich für die „vierte Generation im Pflegeheimbau“ im Raiffeisengeburtsort führte die Beteiligten zusammen. Die Baumaßnahme mit einem Investment von rund 3,4 Millionen Euro ist ein weiterer Meilenstein in der Hammer Senioren- und Pflegehilfe. Im Juni/Juli des nächsten Jahres sollen die ersten Bewohner einziehen und der Betrieb aufgenommen werden.

Mit dem Anbau an das Seniorenheim entstehen dreißig vollstationäre Dauerplätze und 14 Tagespflegeplätze. Der zur Zeit 623 Mitglieder zählende Förderverein des Hammer Altenzentrums übernimmt mit rund 130.000 Euro den Bau eines Sinnesgartens. Dieser bietet einen geschützten Raum und ist zugängig für alle Bewohner der Einrichtung. Der 300 Quadratmeter große Innenhof erhält als Ort der Begegnung eine entsprechende Gestaltung, wo auch im Garten gearbeitet werden kann.

Das Anbau-Konzept sieht vor, Hausgemeinschaften zu schaffen, die auch jeweils selbst kochen und den Tag eigenständig gestalten. Der Bedarf ist vorhanden und die Nachfrage groß. Der Schwerpunkt wird bei der Pflege und Betreuung von demenziell erkrankten Menschen liegen, die auf ein besonderes Pflegekonzept angewiesen sind. Es entstehen in zweigeschossiger Bauweise Einzel- und Doppelzimmer, jeweils mit Bad und behindertengerecht ausgebaut.



14 Tagespflegeplätze werden räumlich im Erdgeschoss des Neubaus eingerichtet. Diese teilstationäre Hilfe ist für hilfebedürftige Menschen und ihre Angehörigen gedacht, wo es tagsüber einen strukturierten Ablauf gibt. Die Tagespflege bietet Betreuung, Kontaktmöglichkeit und auch die Entlastung der Angehörigen.

Volker Hergenhan, Aufsichtsratsvorsitzender der Evangelischen Altenhilfe des Kirchenkreises Altenkirchen, ging kurz auf die neue Baumaßnahme ein. „Ich denke, wir haben eine optimale Lösung für alle Beteiligten gefunden.“ Ein besonderer Dank galt dem Förderverein, der seit vielen Jahren die Hammer Einrichtung überaus eindrucksvoll begleitet. Fördervereins-Vorsitzender Hans Schmidt wünschte viel Glück bei der Umsetzung des Projektes. (rö)


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