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Nachricht vom 03.12.2007 - 15:28 Uhr    

Ein großes Talent geht seinen Weg

Patrick Langer spielt in der B3-Jugend des TuS Koblenz. Und möchte später einmal in der Bundesliga kicken. Dabei unterstützt ihn sein Vater tatkräftig. Trotzdem kommt die Schule nicht zu kurz.

patrick langer

Schürdt. Patrick Langer aus Schürdt spielt in der B3 Jugendmannschaft des TuS Koblenz. Gemeinsam sitzen Vater Thomas und Sohn Patrick Langer vor dem Monitor und betrachten Fotos und Informationen über einen Fußballverein der zweiten Bundesliga, über den TuS Koblenz. Vor neun Jahren ging Papa Thomas mit seinem Sohn, Patrick war gerade fünf Jahre jung, zum SSV Weyerbusch und ließ den Jungen in der E-Jugend Fußball spielen. Patricks erste Trainer waren Michael Zech und Kai Meuler. Fünf Jahre spielte der Schürdter Junge in Weyerbusch, bis er mit der Mannschaft zu einem Turnier nach Hennef fuhr. Dort wurde er von einem Spielerbeobachter von Eintracht Frankfurt gesichtet und von Trainer Erik Staffen zum Probetraining nach Frankfurt eingeladen. Sein Talent überzeugte und fortan trainierte und spielte der Zehnjährige bei der Eintracht. 2003 war das große Jahr für Patrick, der Start in eine mögliche Fußballkarriere. Zwei Jahre spielte der Schürdter Junge in Frankfurt. Mindestens dreimal in der Woche fuhr Thomas Langer mit seinem Sohn zum Training in die Hessenmetropole. Stress pur, sagt er heute. Das ging mitunter an die Substanz. Dazu kam dann noch der Samstag, jeder Samstag. Da standen die Spiele auf dem Programm. Das Training ging in der Regel bis zu zwei Stunden, Schularbeiten wurden auf der Fahrt erledigt. Die Schule, das Gymnasium in Eitorf, wurde nicht vernachlässigt, verlangte aber viel Disziplin und Anstrengung. Es kam, so erzählt Patrick mit einem Lächeln im Gesicht, auch schon vor, dass er Freitags beim Freund blieb, wenn am Samstag ein Turnier anstand. Zu dieser Zeit besuchte er auch zum Training den DFB Stützpunkt in Altenkirchen. Dann kam der Moment, in dem der TuS Koblenz in die zweite Liga aufstieg. Ein Probetraining in Koblenz stand an und der Wechsel folgte. Nach den Spielen in der C 2 und C 1 Jugend bei den Trainern Michael Dauer und Frank Behr steht Patrick nun in der B3 Jugend und wird von Vicenzo di Maio trainiert. Bis August wurde Patrick von seinem Vater viermal in der Woche zum Training nach Koblenz gefahren. Diese Belastung hat nun ein Ende. Patrick besucht seit August die Internatschule "Johannes Gymnasium". Pro Woche stehen nur noch zwei Fahrten an. Am Sonntag geht es in den Abendstunden nach Koblenz und am Freitagnachmittag nach Schürdt. Patrick findet diese Lösung klasse. Die Schule mache Spaß und er erfahre viel Unterstützung. Die Fahrt zum Training ist vom Verein organisiert.
Abwechslung gibt es neben den Trainingsstunden ausreichend. Fahrten in fremde, europäische Länder, verbunden mit Turnieren bringen Spaß. Fünf Tage war er in Ungarn und eine Woche in Polen. In seinem Zimmer in Schürdt hängen nur wenige Fußballidole an der Wand. Trikots hat er einige, so auch vom Koblenzer Spieler Lomic. Vater Thomas sieht im fußballerischen Talent seines Sohnes die Möglichkeit, Patrick die Gelegenheit zu bieten, irgendwann in der Bundesliga spielen zu können. Nüchtern sieht auch Patrick die Sache. Der gymnasiale Schulabschluss soll ihm die Möglichkeit eröffnen, den beruflichen Weg in Richtung Sportmedizin einzuschlagen. Soweit sei er aber noch nicht. So ganz nebenbei erzählt er, dass er in Frankfurt erst Abwehrspieler und später Stürmer war. In Koblenz spielt er im Mittelfeld und auch schon mal im defensiven Mittelfeld. (rewa)
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Stolz zeigt Patrick auf seine Ablichtung der B3 von 2007. Darüber ist die B3 von 1993 zu sehen. Fotos: ISI



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