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Pressemitteilung vom 30.04.2025    

Gefahr im Grünen: So schützen Sie sich vor Zecken und Co.

Mit den warmen Temperaturen zieht es viele Menschen in die Natur. Doch nicht nur Wanderlustige sind unterwegs, sondern auch kleine Plagegeister. Wie man sich in Rheinland-Pfalz effektiv gegen Zecken, Eichenprozessionsspinner und Grasmilben schützt, erfahren Sie hier.

Zecke. (Foto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa)

Rheinland-Pfalz. Bei frühsommerlichen Temperaturen nutzen viele Menschen den 1. Mai für Wanderungen oder Picknicks im Freien. Doch Vorsicht ist geboten: Im Grünen lauern auch Gefahren durch kleine Tiere, die gesundheitliche Risiken bergen können.

Zecken stellen eine ernsthafte Bedrohung dar, da sie Krankheiten wie Lyme-Borreliose und Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) übertragen können. Die Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz rät daher zu geschlossenen Schuhen, langen Hosen und langärmliger Kleidung sowie dem Gebrauch von Anti-Insektenspray. Nach einem Aufenthalt in der Natur sollten Körper und Kleidung gründlich abgesucht werden. Zecken müssen schnell und sachgerecht entfernt werden. Das Robert Koch-Institut hat 183 Kreise in Deutschland als FSME-Risikogebiete ausgewiesen, darunter der Kreis Birkenfeld in Rheinland-Pfalz. Das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit empfiehlt, den FSME-Impfschutz regelmäßig zu überprüfen.

Auch der Eichenprozessionsspinner kann ab Anfang Mai zum Problem werden. Die feinen Brennhaare der Raupen verursachen Juckreiz und Hautentzündungen und können bei Kontakt mit Augen oder Atemwegen stärkere Reaktionen hervorrufen, warnt Wiebke Pasligh vom NABU Rheinland-Pfalz. Bei Kontakt sollte man duschen und die Kleidung bei mindestens 60 Grad waschen. In Rheinland-Pfalz verbreitet sich der Eichenprozessionsspinner zunehmend, besonders in Rheinhessen und entlang des Rheins. Befallene Bäume sollten dem örtlichen Förster oder dem städtischen Umweltamt gemeldet werden.



Grasmilben sind weitere Plagegeister, deren Bisse starken Juckreiz und Hautekzeme auslösen können. Ab Juni schlüpfen ihre Larven und suchen nach Wirten. Der Schutz ähnelt dem gegen Zecken: lange Kleidung und das Absuchen des Körpers nach einem Ausflug. Für den Garten empfiehlt die Gartenakademie Rheinland-Pfalz, mögliche Wirte wie Mäuse zu bekämpfen, um eine Grasmilben-Plage zu verhindern. Glücklicherweise übertragen Grasmilben keine Krankheiten.

(dpa/bearbeitet durch Red)


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