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Nachricht vom 30.04.2025    

PKW brannte auf der A 3 bei Willroth: Mehrere Freiwillige Feuerwehren im Einsatz

Von Klaus Köhnen

Am Dienstag (29. April) wurden die Freiwilligen Feuerwehren Horhausen und Pleckhausen, gegen 19.10 Uhr, alarmiert. Die Meldung besagte, dass auf der Autobahn (A 3) Höhe Rastplatz Epgert ein Fahrzeug brenne. Die Rauchwolke war bereits weithin zu sehen und "versprach" nichts Gutes.

Bereits beim Eintreffen der ersten Kräfte stand das Fahrzeug im Vollbrand (Bilder: kkö)

Willroth. Die Einsatzstelle befand sich tatsächlich kurz hinter der Auffahrt Willroth in Richtung Köln. Die ersten eintreffenden Kräfte konnten feststellen, dass ein PKW bereits im Vollbrand stand. Die ersten Angriffstrupps hatten sich bereits auf der Anfahrt mit Atemschutz ausgerüstet und konnten sofort Löschmaßnahmen einleiten. Zu dieser Zeit war noch nicht klar, ab sich noch Personen im Fahrzeug befanden.

Bei der weiteren Erkundung stellten die Feuerwehrleute dann gottlob fest, dass sich niemand im Fahrzeug befand. Dies führte zur Beruhigung aller Einsatzkräfte. Trotz des schnellen und professionellen Einsatzes der Feuerwehrleute wurde der PKW ein Raub der Flammen. Weitere Einsatzkräfte sicherten die Einsatzstelle gegen fließenden Verkehr. Es bildete sich ein langer Rückstau, auch, weil einige Fahrzeugführer die Situation zu spät erkannten und an der Abfahrt Willroth vorbeifuhren.

Vegetation auch in Brand geraten
Die Feuerwehren setzten zunächst Wasser als Löschmittel ein. Im weiteren Verlauf wurde, um eine bessere Löschwirkung zu erzielen, sogenanntes Netzmittel beigemischt. Die angrenzende Vegetation war, durch die enorme Hitzeentwicklung, ebenfalls in Brand geraten und musste abgelöscht werden. Um ausreichend Löschwasser an der Einsatzstelle bereithalten zu können, wurde vom Löschzug Oberraden-Straßenhaus (VG Rengsdorf-Waldbreitbach) ein Tanklöschfahrzeug nachgefordert. Zwei Personen wurden vorsorglich durch den Rettungsdienst in Krankenhäuser transportiert.



Die Feuerwehren waren unter der Leitung von Tobias Schmuck mit rund 50 Kräften im Einsatz. Die Feuerwehreinsatzzentrale im Gerätehaus Flammersfeld war ebenfalls besetzt. Neben den Freiwilligen Feuerwehren waren der Rettungsdienst und die Polizei vor Ort. Das ausgebrannte Fahrzeug musste durch einen Abschlepper geborgen werden. Zur Brandursache und der Schadenshöhe liegen keine Informationen vor.


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