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Pressemitteilung vom 20.05.2025    

Flammersfelds Engagement für Inklusion: Ein Aktionstag voller Hoffnung

Am Sonntag (11. Mai) versammelten sich rund 70 Menschen in Flammersfeld, um im Rahmen des Europäischen Protesttages zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen für mehr Sichtbarkeit und den Abbau von Barrieren zu demonstrieren.

Demonstration für Inklusion (Foto: Nadja Heinen)

Flammersfeld. Der Aktionstag, organisiert von Mach Mit e.V. und unterstützt durch die Aktion Mensch, begann auf dem Gelände der Firma Hottgenroth. Judith Gondorf, die Organisatorin des Tages, eröffnete die Veranstaltung. Rolf Schmidt-Markoski appellierte an die Anwesenden, ihre Bemühungen um Teilhabe und Inklusion nicht nachzulassen. Alle Reden wurden simultan von einer Gebärdendolmetscherin übersetzt, sodass auch gehörlose Menschen die eindringlichen Worte von Erika Alsbach, Initiatorin des Runden Tisches Inklusion in Flammersfeld, verfolgen konnten. Sie erinnerte an das Leid von Menschen mit Behinderungen unter dem Nationalsozialismus und warnte vor rechtsextremistischer Hetze.

Die anschließende Demonstration verlief friedlich. Die Teilnehmer, ausgestattet mit Trommeln, Rasseln und Megafonen, zogen durch den Ort, begleitet vom "Einhorn der Vielfalt". Manfred Berger, Ortsbürgermeister von Flammersfeld, nutzte die Gelegenheit, um MachMit e.V. für ihr Engagement zu danken. Er betonte: "Wir brauchen Menschen, die drängeln, die zeigen, dass es funktionieren kann, denn Inklusion passiert nicht von alleine!" Nach der Demonstration blieben viele Teilnehmer bei Kaffee und Kuchen, nahmen an der "Rollstuhl-Rallye" teil und setzten den Wunschbaum im Raiffeisengarten fort. Die Band der Lebensgemeinschaft Eichhof begeisterte erneut das Publikum. Gondorf plant bereits: "Nächstes Jahr machen wir eine Tradition daraus."



Das Engagement der Leistungsgemeinschaft im Raiffeisenland zeigt ebenfalls Wirkung. Als offizielle Unterstützerin des Protesttages möchte sie Inklusion stärker im unternehmerischen Alltag verankern. Am 11. Juni wird ein Erfahrungs- und Bedarfsaustausch stattfinden, um Förderungsmöglichkeiten zu besprechen und Beratungen zum Abbau von Barrieren anzubieten. Alle Betriebe der Region sind eingeladen. Mitglieder von Mach Mit blicken optimistisch in die Zukunft: "Und vielleicht können wir ja nächstes Jahr schon von weiteren Fortschritten berichten!" (PM/Red)


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