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Pressemitteilung vom 20.05.2025    

Das "StadtLesen" kommt nach Neuwied

Lesen kann bilden, fesseln und unterhalten. Lesen kann Verständnis schaffen, Emotionen hervorrufen und zum Widerspruch anregen. Lesen kann Mut machen, Chancen eröffnen und den Spiegel vorhalten - und das ist noch lange nicht alles! Wer liest, dem eröffnen sich schier unbegrenzte Perspektiven, unerforschte Welten und ungeahnte Möglichkeiten.

Haben den neugestalteten Neuwieder Marktplatz im Vorfeld des "StadtLesen"s schon einmal auf seine Lesetauglichkeit getestet (v.l.n.r): Carmen Redert, stellvertretende Leiterin des Neuwieder Amts für Stadtmarketing, Kai Uwe Ritter, Vorstandsmitglied der Deichstadtfreunde, Wolfgang Sulzbacher, Activity-Beauftragter des Lions Club Neuwied-Andernach, Stadtgalerie-Leiterin Dr. Sabine Meinen sowie das Leitungsteam der Neuwieder Stadtbibliothek Volker Trümper und Anna Lenz. Foto: Felix Banaski

Neuwied. Lesen erweckt die eigene Fantasie zum Leben und stößt Denkprozesse an. Kurzum: Die Vorteile des Lesens sind unübersehbar. Nachteile? Fehlanzeige! Aus diesem Grund hat sich das Neuwieder Amt für Stadtmarketing gemeinsam mit dem Lions Club Neuwied-Andernach und den Deichstadtfreunden aktiv dafür eingesetzt, das beliebte "StadtLesen" nach Neuwied zu holen - und das mit Erfolg: Vom 5. bis zum 8. Juni macht die "StadtLesen Tour 2025" in Neuwied Station und verwandelt den Marktplatz vier Tage lang in ein mobiles Lesewohnzimmer.

Was ist das "StadtLesen"?
Seit mittlerweile 17 Jahren tourt das "StadtLesen" im Sommerhalbjahr durch die deutschen und österreichischen Innenstädte. Mit im Gepäck hat es dabei reichlich bequeme Sitzmöglichkeiten wie Sitzsäcke, Liegestühle und Hängematten - und am allerwichtigsten: "Büchertürme" mit einer ansprechenden Auswahl von mehr als 3.000 Büchern. Hinter der großen Lesetour, die vom Salzburger Sebastian Mettler und seiner "Innovationswerkstatt" ins Leben gerufen wurde, steckt ein tiefes Bewusstsein davon, welches Potenzial das Lesen in Menschen wecken kann: "Lesen bringt keine Welt in den Kopf. Lesen ist eine Welt im Kopf", bringt Mettler seinen Gedanken auf den Punkt. Was er damit meint? Lesen setzt einem - anders als der Medienkonsum via Handybildschirm - kein Bild vor, sondern regt die eigene Fantasie dazu an, sich selbst ein Bild zu erzeugen.

Buntes Programm vom 5. bis 8. Juni beim "StadtLesen" auf dem Marktplatz
Von Donnerstag bis Pfingstsonntag wird der neugestaltete Neuwieder Marktplatz zu einer echten Lese-Oase. An allen Veranstaltungstagen sind die mehr als 3.000 Bücher von 9 Uhr morgens bis zum Einbruch der Dunkelheit frei zugänglich und warten nur darauf, von kleinen und großen Leserinnen und Lesern entdeckt zu werden. Als wäre das nicht schon Grund genug, einen Abstecher auf den neugestalteten Marktplatz fest einzuplanen, hat das Neuwieder Amt für Stadtmarketing ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm auf die Beine gestellt. Zum Auftakt liest Schauspieler Daniel Faust am Donnerstagvormittag um 10 Uhr, 10.45 Uhr und 11.30 Uhr aus "Rette das Märchenland" vor - einem spannenden Kinderbuch, in dem das junge Publikum selbst mitentscheidet, in welche Richtung sich das Abenteuer entwickelt. Am Donnerstagabend werden Oberbürgermeister Jan Einig und Lions Club Präsidentin Christina Schmitt das "StadtLesen" um 18 Uhr offiziell eröffnen.



Als besonderes Highlight liest im Anschluss die Neuwieder Autorin Jasna Mittler aus ihrem Roman "Blau Auge". Da die Geschichte, die in der näheren Umgebung der Deichstadt spielt, sich inhaltlich unter anderem mit zwei Pionierinnen der Blindenbildung befasst und in Neuwied die Landesschule für Blinde und Sehbehinderte angesiedelt ist, erfolgt hier eine bewusste Schwerpunktsetzung der Autorin: Ihre Lesung möchte sie inklusiv - und damit auch für ein blindes und sehbehindertes Publikum gut zugänglich - gestalten. Auch an den Folgetagen lohnt sich ein Abstecher auf den Neuwieder Marktplatz, denn die Stadtbibliothek hat mehrmals täglich Kamishibai-Lesungen für Kinder eingeplant. Am Donnerstag sind um 12, 14 und 16 Uhr Lesungen mit Unterstützung eines traditionellen japanischen Erzähltheaters vorgesehen, an den Folgetagen werden die Kinderlesungen mit Kamishibai jeweils um 10, 12, 14 und 16 Uhr aufgeführt.

Warum das "StadtLesen" in die Deichstadt kommt
Dass das "StadtLesen" in diesem Jahr auch in Neuwied Station macht, ist keine Selbstverständlichkeit - es ist aber auch kein Zufall. Aus insgesamt 362 Bewerberstädten haben am Ende 21 den Zuschlag erhalten - unter ihnen auch die Deichstadt. Das liegt auch am Einsatz des Lions Club Neuwied-Andernach, der Deichstadtfreunde und der Neuwiederinnen und Neuwieder selbst. Denn im Vorfeld konnte online über potenzielle Lesestädte abgestimmt werden. Schon vor Monaten begannen der Lions Club und die Deichstadtfreunde deshalb damit, kräftig die Werbetrommel zu rühren und die Deichstädter stimmten fleißig ab. Auf diese tolle Teamleistung sind die Verantwortlichen sehr stolz und freuen sich schon jetzt auf vier (ent-)spannende Tage voller Lesevergnügen in der Neuwieder Innenstadt. PM


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