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Nachricht vom 26.05.2025    

Sportplatzsanierung: Auch der TuS Bitzen möchte roter Asche den Garaus machen

Fußballfelder, die in roter Asche daherkommen, haben über kurz oder lang ausgedient. Immer öfter wird diese Art von Plätzen saniert. An ihre Stellen treten beispielsweise Rasen- oder Kunstrasenflächen. Auch der TuS Bitzen lechzt nach einer solchen Umgestaltung seines Areals, die in gar nicht allzu ferner Zukunft Wirklichkeit werden wird.

Fußballplätze, die mit rotem Sand überzogen sind, stellen nicht mehr das Nonplusultra in Sachen Belag dar. (Foto: Pixabay)

Altenkirchen/Bitzen. Es ist guter Brauch, dass sich die Mitglieder des Sportausschusses des Altenkirchener Kreistages bei ihren Zusammenkünften „Objekte“ anschauen, in die Geld investiert werden soll oder bereits ist. Beim Abstecher auf die „Kaufmannshalde“ in Bitzen während des jüngsten Treffens erhielt das Gremium Einblick in die geplante Umwandlung des Spielfeldes von „rot“ in „grün“, will heißen: Wenn die Förderung des Landes geflossen ist, sollen die Bauarbeiten beginnen, an deren Ende ein Kunstrasenareal steht und der so ungeliebte sandige Belag Geschichte geworden ist. „Es gibt nur noch ganz selten Tennenplätze“, erklärte Tobias Gerhardus als Erster Kreisbeigeordneter und Vorsitzender des Sportausschusses bei diesem Ortstermin, „ich habe Verständnis, dass was getan werden muss.“ Und prompt wirbelte der relativ starke Wind eine Staubwolke auf und unterstrich, dass das geplante Vorhaben durchaus seine Berechtigung besitzt (Gerhardus: „Ich fühlte mich 20 bis 30 Jahre zurückversetzt“). Der „rege Verein“, TuS Germania Bitzen (gegründet 1907), plant für den Bau mit Kosten in Höhe von 348.000 Euro, die sich so zusammensetzen: Land 104.000, Eigenmittel 137.000, Kredit 81.000 und Ortsgemeinde 12.500 Euro. Der Kreis werde sich, so Gerhardus, mit einer Unterstützung in Höhe von 7,5 Prozent der förderfähigen Kosten beteiligen. Die Maßnahme ist bereits im Jahresförderplan 2025 verankert wie auch die „Geburt“ eines Kunstrasenplatzes (anstelle des Tennenplatzes) und die Erneuerung der 400-Meter-Laufbahnen in der zentralen Sportanlage der Verbandsgemeinde Wissen, so dass für dieses Projekt unter dem Strich rund 1,3 Millionen Euro stehen.

„Auf der Kaufmannshalde“ seit 1951
Die Homepage des TuS Germania zeigt die Geschichte des lokalen Sportplatzes auf: „In den Anfangsjahren des Vereins wurde zunächst auf einer naturbelassenen Wiese - der ,Schild's Wies’ in Forst - Fußball gespielt, bevor 1931 der Bau einer eigenen Sportstätte in Angriff genommen wurde. Fortan wurden die Spiele ,An den Fichten in der Kolonie’ ausgetragen. Aufgrund der geringen Größe konnte man den Anforderungen im Jahr 1950 nicht mehr gerecht werden, so dass man sich zur Rodung und Planierung des Waldstücks ,Auf der Kaufmannshalde’ entschied und den Bau eines neuen Sportplatzes begann. Im Jahr 1951 wurde der Hartplatz fertiggestellt und ist seitdem im Besitz des TuS Germania Bitzen. Nach einer zwischenzeitlichen Sanierung in den Jahren 1986/87 wurde er 2010 dank Unterstützung einer Vielzahl von Helfern erneut saniert. Zum Sportplatz gehört eine Flutlicht- und Berieselungsanlage, Ballfangzäune sowie eine kleine Tribüne. 1991 wurde von der Altherrenmannschaft das angrenzende Clubheim erbaut und dem Verein übergeben. Seither wird das Gebäude ständig in Eigenleistung erweitert und modernisiert. Es ist nicht nur Stätte vereinsinterner Veranstaltungen, sondern kann auch für private Events gemietet werden. Im Juni 2022 wurde die Flutlichtanlage, gefördert vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit, aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages auf Strom sparendes und deutlich effizienteres LED-Licht umgestellt.“




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Prioritätenliste für 2026
Ohne Widerspruch stellte der Ausschuss die Prioritätenliste für eine mögliche Landesförderung vom Jahr 2026 an auf (gemeldete Vorhaben): 1. Sanierung des Kunstrasenplatzes TuS DJK Herdorf 463.723 Euro (Kosten laut Antrag), 2. Umwandlung des Naturrasenplatzes in einen Kunstrasenplatz Ortsgemeinde Brachbach 654.410 Euro, 3. Neubau einer Tennisanlage Ortsgemeinde Weyerbusch noch keine Angaben, 4. Bau eines Minispielfeldes Ortsgemeinde Scheuerfeld 148.598 Euro, 5. Einbau einer Lüftungsanlage Turnhalle Ortsgemeinde Weitefeld 201.000 Euro, 6. Sanierung der kombinierten Tennisanlage Stadt Daaden/TC Daaden 178.000 Euro. (vh)


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