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Nachricht vom 01.08.2025    

Fürstenweg Neuwied: Wandern auf den Spuren der Geschichte und Natur

Von Katharina Kugelmeier

Der Fürstenweg in Neuwied ist eine reizvolle Rundwanderung, die Naturerlebnis und Geschichte auf ideale Weise verbindet. Auf etwa elf Kilometern entdecken Wandernde die Vielfalt der Landschaft rund um Neuwied, genießen herrliche Aussichten auf das Rheintal und begegnen Zeugnissen der Vergangenheit. Die Strecke ist familiengeeignet, gut ausgeschildert und bietet für jeden Geschmack etwas.

Der beeindruckende Mammutbaum. (Foto: Zimpfer Photography)

Neuwied. Wer eine ausgewogene Wanderung sucht, welche mit etwas Anspruch und dem einen oder anderen Höhenmeter daherkommt, wird auf dem Fürstenweg fündig. Der Rundweg startet am Wanderparkplatz am Schlosspark Neuwied - ein idealer Ausgangspunkt, da hier ausreichend Parkmöglichkeiten vorhanden sind und die Beschilderung direkt ab dem Start für Orientierung sorgt. Schon auf den ersten Metern tauchen Wandernde in eine grüne Oase ein: Der Weg führt durch alte Baumalleen und vorbei an gepflegten Parkanlagen, die das fürstliche Flair der Stadt widerspiegeln.

Nach dem Verlassen des Schlossparks schlängelt sich der Fürstenweg durch abwechslungsreiche Waldgebiete. Hier wechseln lichte Laubwälder mit schattigen Nadelholzbeständen, und immer wieder öffnen sich kleine Lichtungen, auf denen Wildblumen und Gräser wachsen. Für Naturbegeisterte gibt es viel zu entdecken: Von seltenen Vogelarten bis zu kleinen Waldbewohnern wie Eichhörnchen und Hasen ist die Artenvielfalt groß. Wer aufmerksam ist, kann unterwegs auch Spuren von Wildschweinen und Rehen entdecken.

Foto: Zimpfer Photography

Ein besonderes Highlight der Strecke ist die historische Burgruine Altwied, die wie ein verstecktes Juwel am Wegesrand liegt. Die alten Mauern erzählen von vergangenen Zeiten und laden dazu ein, eine kleine Pause einzulegen und die Atmosphäre zu genießen. Tafeln informieren über die Geschichte der Burg und ihre Bedeutung für die Region. Gerade für Familien mit Kindern ist dies ein spannender Zwischenstopp, der die Fantasie anregt und zum Erkunden einlädt.

Weiter geht es entlang von Feldern und Wiesen, die im Wechsel der Jahreszeiten immer wieder neue Eindrücke bieten. Im Frühling und Sommer blühen hier zahlreiche Wildblumen, im Herbst leuchten die Felder in warmen Farben. Die Strecke bleibt dabei stets gut begehbar, auch wenn einige Anstiege für etwas Abwechslung sorgen. Insgesamt sind auf der Runde etwa 350 Höhenmeter zu bewältigen, die sich angenehm über die Strecke verteilen.



Foto: Zimpfer Photography

Besonders lohnend sind die Aussichtspunkte mit Blick auf das Rheintal. Von hier aus eröffnet sich ein weiter Panoramablick über die Stadt Neuwied, den Rhein und die umliegenden Höhenzüge. Bei klarer Sicht reicht der Blick bis weit ins Mittelrheintal - ein perfekter Ort für eine Rast und ein Erinnerungsfoto. Die Bänke an den Aussichtspunkten laden zum Verweilen ein, bevor es auf naturnahen Wegen weitergeht.

Der Fürstenweg ist durchgehend gut ausgeschildert und verläuft überwiegend auf Wald- und Feldwegen. Die Strecke ist für Familien geeignet, allerdings sollten Kinderwagen geländegängig sein. Feste Schuhe sind empfehlenswert, da es auf einigen Abschnitten über naturbelassene Wege geht. Unterwegs gibt es keine Einkehrmöglichkeiten, daher sollte ausreichend Wasser und Proviant im Rucksack sein.

Zurück am Ausgangspunkt im Schlosspark lässt sich die Wanderung mit einem Spaziergang durch die Parkanlagen oder einem Besuch der Innenstadt von Neuwied abrunden. Der Fürstenweg ist ein gelungenes Beispiel dafür, wie sich Natur, Geschichte und Bewegung verbinden lassen - und macht Lust auf weitere Entdeckungen rund um Neuwied.

Tour-Informationen:

Art: Rundweg
Schwierigkeit: mittel
Strecke: rund 11 km
Dauer: rund 3,5 Stunden
Steigung: rund 400 Höhenmeter
Beschildert: Ja
Beschaffenheit: überwiegend Wald- und Feldwege
Besonderheiten: Historische Burgruine, Rheinblick, Naturerlebnis
Startpunkt: Wanderparkplatz am Schlosspark Neuwied
Zielpunkt: wie Startpunkt

Download GPX-Datei & weitere Infos


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