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Pressemitteilung vom 14.07.2025    

Graffiti-Projekt in Hamm (Sieg) eröffnet neue Perspektiven

In der Verbandsgemeinde Hamm (Sieg) fand ein besonderes Graffiti-Projekt statt, das Jugendliche kreativ förderte. Unter Anleitung des Graffitikünstlers Kai "Semor" und Streetworker Noel Schuller wurden Wände zu Kunstwerken.

(Foto: Jana Richartz / Verbandsgemeinde Hamm)

Hamm (Sieg). Vom 8. bis 12. Juli arbeiteten Jugendliche aus Hamm (Sieg) gemeinsam mit dem bekannten Graffitikünstler Kai "Semor" an einem Graffiti-Projekt. Die Teilnehmer gestalteten zwei Wände der Unterführung zum Raiffeisenstadion. Zuvor holte sich Streetworker Noel Schuller die Erlaubnis der Verwaltung für das Projekt ein.

Die Jugendlichen entwickelten zusammen mit Semor Skizzen und Motive, um schließlich ein großes Kunstwerk in der Unterführung sowie eine Leinwand für das Jugendzentrum Hamm (Sieg) zu gestalten. Zu Beginn besuchten sie das Raiffeisenmuseum, um mehr über die Genossenschaftsidee und die Werte von Friedrich Wilhelm Raiffeisen zu erfahren.

Kreativität und Teamgeist
Das Motiv "Respect", ergänzt durch Begriffe wie "Fair Play" und "Teamgeist", wurde gewählt, um den sportlichen Nutzern des Stadions gerecht zu werden. Für die Jugendlichen war das Projekt eine Möglichkeit, ihre Kreativität auszuleben und neue Techniken zu erlernen. Ein Teilnehmer sagte: "Auch wenn ich nicht wirklich künstlerisch begabt bin, was Zeichnen und Malen angeht - es macht einfach Spaß." Ein anderer fügte hinzu: "Für mich bedeutet Graffiti einfach abschalten, sich darauf zu fokussieren, was einem gerade so in den Kopf kommt."



Die Zusammenarbeit war geprägt von gegenseitiger Unterstützung und Anerkennung. Am Ende der Woche nahmen die Jugendlichen ihre eigenen besprayten Leinwände als Andenken mit nach Hause. Für Streetworker Noel Schuller standen Prävention, Aufklärung und der Spaß am kreativen Schaffen im Mittelpunkt. Er zeigte sich zufrieden mit den Ergebnissen und sieht Potenzial für zukünftige Projekte.

Semors Sicht auf Graffiti
Kai "Semor" stammt ursprünglich aus Seelbach und lebt jetzt in Köln. Er beschreibt Graffiti als Lebensgefühl: "Graffiti ist Therapie, Liebe, Hass; eine Möglichkeit, sich auszudrücken und treiben zu lassen." Die Kunst habe ihm viele Möglichkeiten eröffnet und ihn an verschiedene Orte gebracht. Semor ermutigt die Jugendlichen: "Ihr könnt das genauso! Letztendlich sind es nur Buchstaben, mit einer persönlichen Note und eigenem Stil." (PM/Red)


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