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Pressemitteilung vom 21.08.2025    

Tradition neu belebt: Ehrenamtsprojekt „Milchbockschnack“ bringt Menschen in Werkhausen zusammen

Ein altes Stück Dorfgeschichte erlebt in Werkhausen eine moderne Wiederbelebung. Mit dem Ehrenamtsprojekt „Milchbockschnack“ möchten engagierte Bürgerinnen und Bürger den Austausch fördern und den Zusammenhalt stärken. Erste Treffen zeigten bereits, wie groß das Interesse im Ort ist.

Beim ersten „Milchbockschnack“-Treffen im Ortsteil Acker kamen zahlreiche Bürger zusammen – eine schöne Gelegenheit für Austausch, Begegnung und gemeinsames Erinnern. (Fotoquelle: Rebecca Seuser)

Werkhausen. Die Idee, Menschen in einem kleinen Ort wieder häufiger miteinander ins Gespräch zu bringen, führte zur Umsetzung des Projekts „Milchbockschnack“. Möglich gemacht wurde dies durch die Unterstützung der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt (DSEE), die Fördermittel bereitstellte. Ziel ist es, eine alte Tradition neu zu beleben und für den heutigen Alltag nutzbar zu machen.

Hintergrund und Ursprung der Idee
Die Initiatoren Otmar Orfgen und Alice Bischof-Radcke stießen im Jahr 2023 auf einen Aufruf der DSEE, Projekte zum gesellschaftlichen Zusammenhalt zu fördern. Sie griffen eine Tradition aus der eigenen Dorfgeschichte auf: den Milchbock. Ursprünglich dienten die hölzernen Bänke zum Abstellen von Milchkannen, bevor diese zur Molkerei transportiert wurden. Doch der Milchbock war zugleich ein Ort der Begegnung und der kurzen Gespräche im Alltag.

Umsetzung mit Unterstützung vor Ort
Mit einem Förderbetrag von 500 Euro konnten Sitzgelegenheiten angeschafft und gemeinsam mit Ortsbürgermeister Darius Tawrowski sowie dem Gemeinderat ein neuer Milchbock errichtet werden. Das Projekt wurde bewusst niedrigschwellig gestaltet, damit möglichst viele Bewohnerinnen und Bewohner teilnehmen können. Die ersten beiden Treffen in den Ortsteilen „Auf dem Acker“ und „Leingen“ waren gut besucht und boten Gelegenheit für Gespräche und Erinnerungen.

Erste Resonanz aus der Dorfgemeinschaft
Besonders die Anekdoten von Otmar Orfgen über die regionale Milchwirtschaft sorgten für lebhafte Diskussionen. Manche Teilnehmende erinnerten sich sogar an die individuellen Nummern ihrer Milchkannen. Diese persönlichen Erinnerungen machten den Wert des Projekts deutlich: Der Milchbockschnack ist mehr als ein Treffpunkt, er verbindet Generationen und schafft neue Anknüpfungspunkte im Alltag.



Ausblick und weitere Termine
Das Projekt soll zunächst in mehreren Ortsteilen fortgesetzt werden. Insgesamt sind noch drei weitere Termine geplant. Anschließend wird gemeinsam mit der Dorfgemeinschaft ein Resümee gezogen. Ziel ist es, die Begegnungsreihe dauerhaft im Dorfleben zu verankern und den „Milchbockschnack“ als festen Bestandteil der Alltagskultur zu etablieren.

Bedeutung für das Ehrenamt
Das Projekt zeigt, wie ehrenamtliches Engagement und Traditionsbewusstsein erfolgreich miteinander verbunden werden können. Ortsbürgermeister Darius Tawrowski würdigte das Engagement von Otmar Orfgen und Alice Bischof-Radcke, die mit ihrer Initiative und ihrem Einsatz eine wichtige Grundlage für den Zusammenhalt in der Gemeinde gelegt haben.

Bei Fragen steht die Ehrenamtskoordinatorin Rebecca Seuser unter der Telefonnummer 02681-85250 oder per E-Mail an rebecca.seuser@vg-ak-ff.de zur Verfügung. Weitere Informationen zur DSEE finden sich unter www.d-s-e-e.de. (PM/bearbeitet durch Red)


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