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Nachricht vom 08.05.2012    

Starker Partner für drei Schulen im AK-Land

Die Westerwald Bank hat Schulpatenschaften mit der Marion-Dönhoff-Realschule plus in Wissen, dem Westerwald-Gymnasium in Altenkirchen und der Bertha-von-Suttner-Realschule plus in Betzdorf geschlossen. Unterstützt wird die Kooperation von der IHK. Bei der Vertragsunterzeichnung in Wissen waren sich die Beteiligten einig: Alle sollen von der Zusammenarbeit profitieren.

Besiegelten die künftige Kooperation: (stehend, von links), IHK-Geschäftsführerin Dr. Sabine Dyas, Schulleiterin Doris John (Bertha-von-Suttner-Realschule plus), Schulleiter Karlernst Stosch (Marion-Dönhoff-Realschule plus) sowie (sitzend, von links) Westerwald Bank Vorstand Paul-Josef Schmitt und Schulleiter Karl-Josef Müller (Westerwald-Gymnasium).

Wissen/Kreisgebiet. Die Westerwald Bank hat ihr Engagement in der Zusammenarbeit mit heimischen Schulen erweitert und drei neue Schulpatenschaften im Kreis Altenkirchen besiegelt. In Wissen unterzeichneten Bankvorstand Paul-Josef Schmitt sowie die Schulleiter Karlernst Stosch (Marin-Dönhoff-Realschule plus, Wissen), Karl-Josef Müller (Westerwald-Gymnasium, Altenkirchen) und Doris John (Bertha-von-Suttner Realschule plus, Betzdorf), zugleich Sprecherin des Arbeitskreises Schule-Wirtschaft im Landkreis Altenkirchen, entsprechende Kooperationsvereinbarungen.

Die Partnerschaft der Bank und der Schulen wird unterstützt von der Industrie- und Handelskammer (IHK) Koblenz. Gastgeber Karlernst Stosch konnte daher - nach einem musikalischen Auftakt mit der Bläserklasse der Wissener Realschule - u. a. Dr. Sabine Dyas, Leiterin der IHK-Geschäftsstellen Neuwied und Altenkirchen begrüßen. Zudem waren für die Verbandsgemeinde Wissen Beigeordneter Klaus Eiteneuer, der Erste Beigeordnete Heinz Düber für die Verbandsgemeinde Altenkirchen sowie der Leiter des Referates Schulen und Sport der Kreisverwaltung, Sebastian Blumberg, zur Unterzeichnung gekommen.

Neun Patenschaften im Westerwald

„Bildung und die Zukunft der nachfolgenden Generationen unserer Heimat liegen uns am Herzen. Deshalb arbeiten wir als Partner der Region bereits seit langem mit vielen Schulen in der Region auf unterschiedlichen Ebenen zusammen, machen Schulbesuche und bieten gemeinsam mit den Verbandsgemeinden seit Jahren erfolgreich Bewerbertrainings an. Die Patenschaften für die Schulen sollen bestehende Kooperationen und den Austausch zwischen Schule und Wirtschaft intensivieren und junge Menschen auf ihrem Weg in den Beruf unterstützen, und das dauerhaft und nachhaltig“, unterstrich Paul-Josef Schmitt für die Westerwald Bank. „Wir wollen natürlich auch verdeutlichen, dass es attraktive, moderne und erfolgreiche Unternehmen mit spannenden Ausbildungs- und Arbeitsmöglichkeiten hier im Westerwald gibt.“ Bei den Patenschaften gehe es nicht nur um die Ausbildungsreife der Jugendlichen, sondern auch darum, die Schüler für Wirtschaftsfragen zu sensibilisieren und ökonomisches Grundlagenwissen zu vermitteln. Mit den bereits bestehenden Kooperationen in den Landkreisen Altenkirchen, Westerwald und Neuwied zählt die Bank nunmehr neun Schulpatenschaften in der Region.

Inhalt der Patenschaften sind beispielsweise Maßnahmen wie Bewerbungstraining, Check der Bewerbungsunterlagen, eine praxisnahe Vorstellung des Berufsbildes der Bankkaufleute und des eigenen Unternehmens sowie Aktionen wie Betriebsbesichtigungen und Fachvorträge bis hin zu Praktikumsangeboten. Darüber hinaus sind auch unterrichtsbegleitende Maßnahmen vereinbart: Zahlungsverkehr, Sparen und Anlegen, mögliche Schuldenfallen, Kredit-, Bau oder Studienfinanzierung sind Themen, die mit jungen Mitarbeitern der Westerwald Bank im Unterricht erarbeitet werden.

Vorteile für alle Beteiligten

Nach Ansicht von IHK-Geschäftsführerin Dr. Sabine Dyas, die die Vorzüge des dualen Ausbildungssystems unterstrich, geht es beim Modell der Schulpatenschaften „darum, dass alle Beteiligten Vorteile haben“: Die Jugendlichen würden auf die Anforderungen in der Wirtschafts- und Berufswelt vorbereitet, lernen Berufsbilder umfassend kennen und können frühzeitig persönliche Kontakte zu einem potenziellen Ausbildungsbetrieb knüpfen. Die Schulen intensivieren ihre Kontakte zur regionalen Wirtschaft, könnten mit mehr Praxisbezug unterrichten und erhöhten die Übergangsquote von der Schule in die Ausbildung. Die beteiligten Unternehmen schließlich hätten ihrerseits die Möglichkeit, sich - auch mit Blick auf den Fachkräftemangel - als attraktiver Arbeitgeber für künftige Mitarbeiter zu positionieren. Die Unterzeichnung der offiziellen Patenschaftsurkunden verleihe dem Projekt ein hohes Maß an Verbindlichkeit. Der regelmäßige Austausch zwischen Schulen und Betrieben sichere die inhaltliche Weiterentwicklung der Patenschaften, die, so betonten alle Beteiligten, mit Leben gefüllt werden müssten.



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