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Pressemitteilung vom 29.08.2025    

Idelberg erhält sein eigenes Wappen

Die Ortsgemeinde Idelberg erlebte einen besonderen Moment: Im Rahmen des traditionellen Sommerfestes wurde ihr erstmals ein eigenes Wappen verliehen. Diese Entscheidung fiel bereits zwei Jahre zuvor und spiegelt zentrale Merkmale der Gemeinde wider.

V.l.: Bürgermeister und Dritter Kreisbeigeordneter Fred Jüngerich, Ortsbürgermeister Jürgen Schneider, Erster Beigeordneter Stefan Schumacher, Ortsgemeinderatsmitglieder Saskia Müller, Michaela Maiworm und Andrea Schlaug. (Fotoquelle: Rebecca Seuser)

Idelberg. Die kleine Ortsgemeinde Idelberg, Teil der Verbandsgemeinde Altenkirchen-Flammersfeld mit 60 Einwohnern, hat im Dorfgemeinschaftshaus feierlich ihr eigenes Wappen erhalten. Der damalige Ortsgemeinderat hatte sich bereits im Jahr 2023 für ein solches Symbol entschieden.

Das Wappen von Idelberg vereint verschiedene Elemente, die für die Gemeinde charakteristisch sind: Ein Halbrund im Schildfuß repräsentiert die Hochterrasse über dem Nistertal, während ein Wellenbalken die Nister darstellt, welche gleichzeitig die Grenze zur Verbandsgemeinde Hachenburg bildet.

Ähren stehen für die landwirtschaftliche Prägung der Region, und eine stilisierte Erle erinnert an die frühere Gewannbezeichnung "Im Ehrlich". Dieser Begriff stammt aus der mittelalterlichen Flurordnung, in der "Gewanne" große Ackerstreifen waren, die durch Flurverlosung entstanden und nach und nach feste Namen erhielten.

Übergabe durch Fred Jüngerich
Die Übergabe des Wappens erfolgte durch Fred Jüngerich, Bürgermeister der Verbandsgemeinde und dritter Kreisbeigeordneter, in Vertretung für Landrat Dr. Peter Enders. Ortsbürgermeister Jürgen Schneider nahm das Wappen entgegen. Jüngerich betonte: "Mit dem Wappen erhält Idelberg ein sichtbares Symbol seiner Geschichte und seines Gemeinschaftsgefühls."




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Nachbargemeinden gratulierten
Zu den Gratulanten zählten auch die Nachbargemeinden Eichelhardt und Isert, vertreten durch Ortsbürgermeister Reiner Zeuner und Ortsbürgermeisterin Annette Roßbach, sowie die Gemeinden Stein-Wingert und Giesenhausen, vertreten durch Ortsbürgermeisterin Katja Fischer und Ortsbürgermeisterin Astrid Lauer. Ulrich Schneider, Autor und Heimatdichter, der im September ein Buch über die Gemeinden innerhalb der Kroppacher Schweiz veröffentlichen wird, gehörte ebenfalls zu den Gratulanten.

Ortsbürgermeister Jürgen Schneider zeigte sich sichtlich erfreut: "Dieses Wappen ist für uns alle ein besonderes Symbol. Es verbindet unsere Geschichte mit unserer Gegenwart und stärkt den Zusammenhalt in unserer kleinen, aber sehr lebendigen Ortsgemeinde."
(PM/Red)


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