Pressemitteilung vom 30.08.2025
PayPal-Panne: Was Nutzer jetzt wissen müssen
Ein technischer Fehler beim Online-Bezahlsystem PayPal sorgt für Unruhe unter den Nutzern. Der Bankenexperte David Riechmann von der Verbraucherzentrale NRW gibt wertvolle Tipps, wie Betroffene mit der Situation umgehen sollten.

Düsseldorf. Seit einigen Tagen sind zahlreiche Nutzer des amerikanischen Online-Bezahlsystems PayPal aufgrund eines Zahlungsausfalls verunsichert.
Bankenexperte David Riechmann von der Verbraucherzentrale NRW erklärt, welche Schritte Betroffene jetzt unternehmen sollten.
Regelmäßige Kontoprüfung empfohlen
Nutzer sollten ihr PayPal-Konto sowie das Girokonto regelmäßig auf unberechtigte Abbuchungen und offene Zahlungen überprüfen. "Wenn das PayPal-Konto im Minus ist, sollte man nicht nervös werden", rät Riechmann. In vielen Fällen sei Abwarten ausreichend, da der Einzug in den nächsten Tagen erneut erfolgen dürfte. Kosten sollten den Betroffenen keine entstehen. Sollte es zu Verzögerungen bei der Warenlieferung kommen, weil Händler die Gutschrift noch nicht erhalten haben, sollten Kunden die Erfüllung des Vertrages einfordern.
Vermeidung doppelter Zahlungen
Riechmann empfiehlt, das Guthaben nicht sofort aufzuladen, wenn das PayPal-Konto im Minus ist, um doppelte Zahlungen zu vermeiden. Bei paralleler Lastschrift könnte sonst das Geld auf dem Girokonto fehlen. Wichtig sei, die Kontobewegungen genau zu prüfen und sicherzustellen, dass die abgebuchten Beträge den Kaufpreisen entsprechen und keine zusätzlichen Kosten wie Rücklastschriften anfallen.
Umgang mit unberechtigten Abbuchungen
Sollten unberechtigte Buchungen auftreten, sollte diesen unverzüglich gegenüber PayPal widersprochen werden. Entstehen daraus Belastungen per Lastschrift, kann diese innerhalb von 13 Monaten bei der Hausbank zurückgebucht werden, sofern kein Abbuchungsauftrag erteilt wurde. Bei Fragen sollten sich Betroffene an den offiziellen PayPal-Kundenservice wenden. Vorsicht ist bei E-Mails geboten, die angeblich Links zu PayPal enthalten, da diese häufig Phishing-Versuche sein könnten.
Weitere Informationen finden Interessierte auf der Webseite der Verbraucherzentrale NRW. (PM/Red)
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