Pressemitteilung vom 31.08.2025
Stadthalle Altenkirchen in neuem Glanz: Felsenkeller Kultur startet mit Varieté und Kölschem Abend in die Saison
ANZEIGE | Die Felsenkeller Kultur eröffnet im September 2025 die Spielsaison in der einzigartig neu gestalteten Stadthalle Altenkirchen. Nach monatelangem Umbau präsentiert sich die ehemalige Stadthalle nun als „KulturSalon Sta(d)tthalle“ mit einem breit gefächerten Programm.

Altenkirchen. „KulturSalon Sta(d)tthalle“ ist nicht nur ein Wortspiel, vielmehr macht es darauf aufmerksam, dass sich in der Altenkirchener Stadthalle einiges getan hat, so Nöllgen vom Kulturbüro Haus Felsenkeller. Statt einer in die Jahre gekommenen Räumlichkeit gibt es nun einen KulturSalon im wahrsten Sinne des Wortes. Die vielen Wochen intensiver Umgestaltung seitens des Vereins in eine einzigartige Spielstätte, die vielleicht noch in Berlin oder Hamburg ähnlich zu finden ist, haben sich mehr als gelohnt, so der Kultursenior. Rund 600 Gäste, die kürzlich zu internen Veranstaltungen in die Stadthalle Altenkirchen kamen, staunten nicht schlecht, mit welchem Juwel eines Raumes nun in Altenkirchen nach Jahren ohne Stadthalle eine neue Ära für diese eingeläutet wird. Hierzu verweist er auf einen kurzen Trailer auf der Website www.kultur-felsenkeller.de, der beeindruckend zeigt, welche Wandlung die Stadthalle erfahren hat. Nach insgesamt weit über drei Monaten intensiver Umgestaltungsarbeiten des Vereins in Eigenleistung will Nöllgen seinem Publikum, den Menschen der Stadt und des Umlandes, die diese Halle nutzen wollen, etwas Besonderes bieten und hat in Absprache mit allen Behörden es selbst in die Hand genommen und wurde wieder zum Tischler. Alles ist handgemacht und nicht von der Stange, jede Leiste, jede Säule, einfach alles.
Nöllgen, der als Altenkirchener auch schon zur alten Stadthalle in den 1960/70er Jahren großen emotionalen Bezug hatte, setzt mit dem „KulturSalon Sta(d)tthalle“ folgerichtig auch nach rund 15 Jahren des Bespielens in den 2000er Jahren seine Aktivitäten für den Standort, die Stadt und die Verbandsgemeinde Altenkirchen-Flammersfeld fort.
„Nach jahrzehntelangem Kultur-Wanderzirkus haben wir jetzt endlich die Möglichkeit, mit einem Mietvertrag über drei Jahre mit der Stadt erstmalig terminunabhängig zu planen. In den eigentlichen Spielzeiträumen Herbst/Winter und Frühjahr den Menschen ein breit gefächertes Programm anzubieten, neue Formate zu entwickeln und einzubeziehen“, erklärt Nöllgen. Bei seiner umfangreichen Umgestaltungsarbeit sei ihm immer wieder auch die Räumlichkeit des Eckschanks in Altenkirchen vor Augen gewesen. So hat sich die Gestaltung des ehemaligen kleinen Saales, der immer so eine Art „Stiefkind“ der Halle war, nun in einen zentralen Bereich entwickelt. Nicht nur die Barwand und eine ungewöhnliche, fahrbare Theke sind dort angesiedelt, vielmehr soll sich nach Nöllgens Nutzungskonzept dort die „Gute Stube“ der Stadt neu finden. Ein Treffpunkt zu bestimmten Zeiten bei freiem Eintritt, vor allem in den Jahreszeiten, wo geschützter Raum nötig ist und Open-Air-Veranstaltungen nicht möglich sind.
Also Räume, wo man sich trifft, Karten oder Schach spielt oder einfach nur beisammen ist ohne Konsumzwang, und dies vor allem unter dem Blickwinkel einer städtischen Attraktivitätssteigerung der Innenstädte, so Nöllgen. In gewisser Weise die vor einiger Zeit geplante „Gute Quelle“, umgesetzt in andere räumliche Bezüge und Zusammenhänge.
So sehen Nöllgen und sein Team bewegten Zeiten entgegen. Um den hohen Stellenwert von Bildungs- und Kulturangeboten in unruhigen gesellschaftlichen Zeiten zu unterstreichen, ist das Kulturbüro Haus Felsenkeller e.V. unter anderem dabei, sich für den Empfang der Wirtschaft 2027 bei der Wirtschaftsförderung und IHK zu bewerben. „Kulturwirtschaft ist hinter der Chemie der inzwischen zweitgrößte Wirtschaftsfaktor in Deutschland und beschäftigt unzählige Menschen.“ Empfang der Wirtschaft im KulturSalon in einem besonderen Rahmen, Fakten und gesellschaftsrelevante wirtschaftliche Themen und besondere Programmpunkte. Kulturwirtschaft stellt sich vor! Ein weiteres Ziel von Nöllgen, und er hofft auf einen Zuschlag und nimmt Gespräche mit Kulturkollegen als eine Kooperationsveranstaltung 2027 diesbezüglich in Kürze auf.
Jetzt heißt es für ihn jedoch erst einmal Vorhang auf für ein buntes Programm 2/2025:
Am 11. September ab 18 Uhr können alle bei freiem Eintritt die „Gute Stube“ begutachten und sich bei ruhigem Bar-Jazz einen Eindruck machen. Am darauffolgenden Tag, dem 12. September um 20 Uhr, eröffnet die Felsenkeller Kultur dann die neue Spielsaison mit einem bunten Varieté-Abend, und am Samstag, 13. September, folgt zum Abschluss des Eröffnungswochenendes ein tiefkölscher Abend mit dem Musiker, Autor und Hörbuchsprecher Gerd Köster.
Weitere Programmpunkte:
Donnerstag, 25. September - 20 Uhr: Meta Hüper – Knef reloaded! Zum 100. Geburtstag von Hildegard Knef
Sonntag, 5. Oktober - 19 Uhr: Der Dritte Mann – Motown Theater
Sonntag, 12. Oktober - 19 Uhr: Nirvana Symphonic Tribute
Freitag, 21. November - 20 Uhr: Tango Transit mit „German Songbook“ Volkslieder mal anders interpretiert
Samstag, 22. November - 20 Uhr: Kabaret Kalashnikov – Wildes Vodka Varieté-Spektakel
Sonntag, 23. November - 19 Uhr: Rebecca Salentin – Reisebericht/Vortrag „Zu Fuß von Eisenach nach Budapest“
Donnerstag, 27. November - 19 Uhr: Toni & Max Uthoff „Einer zu viel“ - Kabarett
Freitag, 5. Dezember - 20 Uhr: Rock 5 – The Music of Queen – A cappella
Freitag, 13. Dezember - 20 Uhr: Ladies Nyght – Ladies XX´mas-Konzert
Samstag, 3. Januar 2026 - 20 Uhr: Wladimir Kaminer Lesung
Kindertheater:
Sonntag, 26. Oktober - 15 Uhr: Utz, der Unglücksritter – ab 4 Jahren – Theater Tearticolo
Sonntag, 14. Dezember - 15 Uhr: Das Weihnachtswunder in der Schneekugel – ab 4 Jahren – Freie Bühne Neuwied
Tickets und weitere Informationen unter www.kultur-felsenkeller.de und telefonisch unter 02681 7118. (prm)
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