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Pressemitteilung vom 11.09.2025    

Vorsicht vor gefälschten Anlageversprechen mit Promi-Werbung

In Zeiten digitaler Geldanlagen lauern zahlreiche Gefahren. Besonders perfide sind Betrugsmaschen, die mit prominenten Gesichtern und vermeintlich lukrativen Angeboten locken. Wie man diese Fallen erkennt und sich schützt, erläutern die Verbraucherzentrale und das Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz.

Symbolbild (Qulle: Pixabay)

Mainz. Gefälschte Internetseiten versprechen sichere Anlagegeschäfte und nutzen dabei unerlaubt Namen und Bilder bekannter Persönlichkeiten oder Unternehmen. Diese betrügerischen Plattformen erwecken den Eindruck, exklusive Anlagetipps zu bieten, die hohe Gewinne versprechen. Tatsächlich handelt es sich jedoch um kriminelle Machenschaften.

Die betroffenen Werbeanzeigen erscheinen seriös, da sie oft ungeprüft von externen Dienstleistern verlinkt werden. Die Täter agieren zudem in Chatgruppen von Messenger-Diensten, wo sie Vertrauen aufbauen und zur Investition drängen. Meistens sollen Gelder in Form von Kryptowährungen auf Trading-Plattformen oder ausländische Konten überwiesen werden.

So funktioniert der Betrug
Der Betrug beginnt häufig mit einer kleinen Anfangsinvestition zwischen 200 und 250 Euro, nach der die Opfer durch gefälschte Kursentwicklungen zu weiteren Einzahlungen verleitet werden. Betrügerische "Anlageberater" bauen ein Vertrauensverhältnis auf und fordern oft Fernzugriff auf die Geräte der Geschädigten, um unbemerkt agieren zu können.

Versuchen die Opfer, ihr investiertes Geld zurückzufordern, verlangen die Betrüger zusätzliche Gebühren oder brechen den Kontakt ab. In manchen Fällen wird der Betrug durch gefälschte Anwaltskanzleien oder Kreditverträge erweitert.



Um sich vor solchen Betrugsmaschen zu schützen, sollten Verbraucher aufmerksam bleiben und sich regelmäßig über aktuelle Betrugsformen informieren. Hilfreiche Informationen bieten die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) und die Verbraucherzentrale Bayern.

Keinen Fernzugriff auf den eigenen Rechner gewähren

Zudem sollte man niemals sensible Daten preisgeben und schon gar nicht den Fernzugriff auf den eigenen Rechner gewähren. Verzichten Sie auf das Anklicken von dubiosen Anzeigen mit übertriebenen Versprechungen. Die Verlinkungen auf den scheinbar seriösen Nachrichtenseiten sollten überprüft werden. Verweisen alle auf die beworbene Plattform, ist es unwahrscheinlich, dass die Seite seriös ist.

Wenn die Investitionen ausschließlich in Kryptowährungen getätigt werden müssen, sollte das misstrauisch machen. Wer einem Betrug aufgesessen ist, sollte bei der Polizei oder einer Online-Wache Anzeige erstatten. (PM/Red)


Mehr dazu:   Blaulicht  
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