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Nachricht vom 15.05.2012 - 08:18 Uhr    

Wanderkarte "Roter Weg" vorgestellt

Die neue Wanderkarte "Roter Weg" wurde jetzt fertig und dem Tourismusbeauftragten des Landkreises, Paul Hüsch vorgestellt. Der Verein Bürger- und Nachbarschaftshilfe Berg in Bitzen kreierte die Wanderkarte, die sowohl die historischen Besonderheiten aber auch die Naturschönheiten beinhaltet.

Jutta Bewer, stellvertretende Vorsitzende der Bürger- und Nachbarschaftshilfe Berg, stellte Paul Hüsch (links) und Ortsbürgermeister Armin Weigel die neue Wanderkarte „Roter Weg“ vor. Foto: Rolf-Dieter Rötzel

Bitzen. Wandern ist nicht nur Volkssport, sondern auch gesund und gehört zwischenzeitlich zu den beliebtesten Sportarten und Freizeitvergnügen im deutschsprachigen Raum. Doch um Wanderer zu motivieren bedarf es ausgeschilderter Wege und einer guten Wanderkarte. Für den Bereich der Ortsgemeinde Bitzen hat die Bürger- und Nachbarschaftshilfe Berg e.V. nunmehr eine erste Wanderkarte mit der Bezeichnung „Roter Weg“ herausgegeben.
Die von Bernd Rötzel, Dieter Kamin, Klaus Gerhards, Bernd Nisius, Mirco Weller und Jutta Bewer kreierte Wanderkarte beinhaltet eine detaillierte Beschreibung der 7,6 Kilometer langen Wanderroute, geht auf historische Begebenheiten ein und informiert über kleine Abstecher zu tollen Aussichtspunkten und historischen Begebenheiten. Zudem sind Parkplätze eingezeichnet. Dem Wanderer bietet sich von eineinhalb bis zwei Stunden ein reizvolles Landschaftsbild. Unterwegs laden Sitzgelegenheiten zum Verweilen und Beobachten der Natur ein.
Paul Hüsch, Tourismusbeauftragter des Landkreises Altenkirchen, gehörte zu den Ersten, der die neue Wanderkarte erhielt. Er zeigte sich erfreut über das Engagement und motivierte die Organisatoren, im gleichen Sinne mit der Ausweisung von weiteren Wanderwegen in der überaus vorzeigefreundlichen Landschaft fortzufahren.
Der Bitzener „Rote“ Wanderweg beginnt am St. Andreas-Haus, natürlich kann auch unterwegs „eingestiegen“ werden, und führt von dort durch den „Mömelshof“ an der „Milchbude“ (hier stellten vor Jahrzehnten die Landwirte ihre Milchkannen zur Abholung bereit) und dem Sprayer-Kunstwerk von Kai „Semor“ Niederhausen und Dustin Krieger vorbei in Richtung Friedhof.

Auf dem weiteren Weg kann ein erster geschichtlicher Abstecher zur ehemaligen Schmierstation der Seilbahn „St. Andreas – Heinrichshütte Hamm“ gemacht werden. Ansonsten geht die Route weiter durch den Wald, am Ort Dünebusch vorbei, um einen Abstecher zur „Kanzels Ley“ einzulegen. Von hier hat man einen herrlichen Blick auf Etzbach und ins Siegtal. Auf die Wanderroute zurückgekehrt kann einige Minuten später die „Blumen Ley“ in Augenschein genommen werden.
Der Wanderweg führt dann zurück nach Dünebusch, am dortigen Brunnenplatz und dem Gemeindehaus vorbei in Richtung Pirzenthal in einen Feldweg, von dem man einen Panoramablick auf Wissen und weiter gehend auf das Holpebachtal genießen kann. Nicht weit entfernt ist dann die kürzlich errichtete Wanderschutzhütte, um dann in Richtung „Heltengarten“ – vorbei an Mauerteilen der ehemaligen Grubenseilbahn – zum Ausgangspunkt St. Andreas-Haus zurück zu wandern. (rö)

Weitere Informationen erteilen Jutta Bewer (02682-8967) und Bernd Rötzel (02682-1376). Wanderkarten sind bei den beiden vorgenannten Vorstandsmitgliedern, im Gemeindehaus Dünebusch (dienstags ab 15 Uhr) sowie im Tourismusbüro Hamm erhältlich. Daten für GPS-Wanderung: www.Bitzen-Online.de



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