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Nachricht vom 15.05.2012    

Info-Abende zum DSL-Ausbau in der VG Flammersfeld

Die VG Flammersfeld und die Deutsche Telekom kooperieren beim DSL-Ausbau in der Verbandsgemeinde. Es gibt drei Informationsveranstaltungen für die Bürger, am 15. Mai in Oberlahr, am 16. Mai in Pleckhausen und am 23. Mai in Flammersfeld.

Flammersfeld. „Ein schneller Internetanschluss ist unverzichtbar, deshalb ist das ein wichtiger Schritt für die Zukunft von Flammersfeld“, sagte Josef Zolk, Bürgermeister der VG Flammersfeld, anlässlich der offiziellen Inbetriebnahme des DSL-Netzes.
Die Telekom hat das Datennetz in den sechs Flammersfelder Ortsgemeinden Burglahr, Bürdenbach, Eulenberg, Pleckhausen, Oberlahr und Peterslahr mit der neuesten Technik ausgestattet. Rund 1100 Haushalte können bis Juni dank DSL (Digital Subscriber Line) schneller im Internet surfen, E-Mails verschicken oder Musik herunterladen. Je nachdem, wie weit die Bürger vom Knotenpunkt entfernt wohnen, erreicht die Übertragungsgeschwindigkeit bis zu 16 Megabit pro Sekunde.

Mitarbeiter der Telekom führen am 15. Mai (Hotel „Der Westerwald Treff“ in Oberlahr, ab 18:00 Uhr) und am 16. Mai (Dorfgemeinschaftshaus Pleckhausen, ab 18:00 Uhr) je eine Informationsveranstaltung durch und stehen im Anschluss allen Kunden vor Ort zur Verfügung, um das schnelle Internet direkt zu beauftragen. Es erfolgt keine automatische Anpassung der Geschwindigkeit. Auch diesen Kunden steht das Vertriebsteam mit Rat und Tat beiseite.
Zusätzlich zu den beiden Informationsabenden findet am 23. Mai ein ganztägiger Telekom-Beratungstag im Sitzungssaal des Rathauses der Verbandsgemeinde Flammersfeld (Rheinstraße 17) statt.

Der DSL-Ausbau auf dem Land ist kostspielig: „Ein Kilometer Kabelarbeiten mit Tiefbau kostet bis zu 70.000 Euro“, sagte Winfried Moser, kommunaler Ansprechpartner der Telekom für den DSL-Ausbau in der Region. „Die Telekom hat bundesweit bereits über 3000 DSL-Ausbaukooperationen mit Gemeinden geschlossen. Jede Stunde wächst das Telekom-Glasfasernetz um eineinhalb Kilometer, heißt es in der Pressemitteilung.
Hintergrund:
Über Lichtwellen in die Haushalte
Einfach ein paar Kabel einstöpseln, und schon geht es per DSL wunderbar schnell ins Internet. Aber dahinter steckt eine enorm aufwändige Technik. Auf ihrer langen Reise durch das ganze Telefonnetz, werden die Datensignale von einer Vielzahl von technischen Einrichtungen verarbeitet und verteilt. Dabei wird das DSL-Signal schwächer, je weiter der nächste Knotenpunkt des Telefonnetzes vom heimischen Computer entfernt ist. Damit der Datenverkehr in den Ortsgemeinden Burglahr, Bürdenbach, Eulenberg, Pleckhausen, Oberlahr und Peterslahr ungehindert fließen kann, wurden 13 Kilometer Glasfaserkabel verlegt und sieben neue Knotenpunkte eingerichtet.


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Kommentare zu: Info-Abende zum DSL-Ausbau in der VG Flammersfeld

1 Kommentar
Der "neuste Stand der Technik"? Wenn ich lese, dass nun Geschwindigkeiten bis zu 16 MBit möglich sind, dann bezweifle ich das. Offenbar wurde kein VDSL, sondern nur ADSL2+ Technik verbaut. Das ist seit einiger Zeit nicht mehr der neuste Stand der Technik. Bei solch hohen Investionen für den Tiefbau sollte meiner Meinung nach nicht an der falschen Stelle gespart werden, sondern auch in den Vermittlungsstellen bzw. Kabelverteilern aktuelle Technik verbaut werden, und das ist nun mal VDSL mit Geschwindigkeiten von 25 bis 50 MBit.
#1 von Markus Bläser, am 16.05.2012 um 12:51 Uhr

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