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Pressemitteilung vom 13.10.2025    

Vorsicht bei Nahrungsergänzungsmitteln während Brustkrebstherapie

Im Brustkrebsmonat Oktober warnt der Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums vor möglichen Wechselwirkungen zwischen Krebstherapien und Nahrungsergänzungsmitteln. Patientinnen sollten diese Risiken ernst nehmen und den Dialog mit ihren Ärztinnen und Ärzten suchen.

Symbolbild: Pixabay.

Heidelberg. Der Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) betont die Bedeutung eines offenen Austauschs zwischen Brustkrebspatientinnen und ihrem Ärzteteam, insbesondere wenn es um die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln geht. Diese können unerwartete Wechselwirkungen mit Krebsmedikamenten hervorrufen und die Wirksamkeit der Behandlung beeinträchtigen.

Laut Susanne Weg-Remers, Leiterin des Krebsinformationsdienstes, sind Nahrungsergänzungsmittel keine geprüften Arzneimittel, sondern Lebensmittel, die nicht denselben strengen Prüfungen unterliegen. Eine Überversorgung mit bestimmten Substanzen kann gesundheitsschädlich sein. "Nahrungsergänzungsmittel sind keine geprüften Arzneimittel. Sie gelten als Lebensmittel. Das heißt, sie müssen sich im Gegensatz zu Medikamenten nicht einer aufwändigen Prüfung auf Wirksamkeit, Nutzen und Sicherheit unterziehen. Außerdem ist die Einnahme dieser Produkte nicht immer harmlos. Eine Überversorgung mit bestimmten Substanzen kann gesundheitsschädlich sein."




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Ein besonderes Augenmerk liegt auf Antioxidantien wie Vitamin C und E, die in hoher Dosierung die Wirkung von Strahlentherapien abschwächen können. Auch pflanzliche Präparate wie Johanniskraut, das den Abbau bestimmter Medikamente beschleunigt und dadurch deren Wirksamkeit verringert, sind problematisch. Die Abstimmung mit dem Ärzteteam ist daher entscheidend, um sicherzustellen, dass alle Aspekte der Therapie optimal aufeinander abgestimmt sind.

Weitere Informationen zu diesem Thema bietet der Krebsinformationsdienst telefonisch unter 0800-420 30 40 oder per Mail an krebsinformationsdienst@dkfz.de. Auch online stehen umfangreiche Informationen zur Verfügung. PM/Red


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