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Pressemitteilung vom 17.10.2025    

Erstes Netzwerktreffen: Pflegestützpunkte und Gemeindeschwestern Plus im Kreis Altenkirchen

Im Landkreis Altenkirchen trafen sich kürzlich Vertreter der Pflegestützpunkte und der Gemeindeschwestern Plus zu einem Austausch in der Kreisverwaltung.

Die Vertreter der Pflegestützpunkte und die Gemeindeschwestern Plus kamen zu einem ersten Netzwerktreffen in der Kreisverwaltung zusammen. (Foto: Kreisverwaltung/Andreas Schultheis)

Kreis Altenkirchen. Im dichten sozialen Netz des Landkreises Altenkirchen laufen hier viele Fäden zusammen: Pflegestützpunkte und die in den Verbandsgemeinden tätigen Gemeindeschwestern Plus leisten, unabhängig voneinander, wichtige Arbeit bei der Beratung und Betreuung älterer Menschen. Kürzlich kamen die Vertreter beider Einrichtungen zu einem ersten Netzwerktreffen in der Kreisverwaltung zusammen.

Zwei Konzepte, das gleiche Ziel
Während der Pflegestützpunkt die neutrale und kostenlose Beratung bei vorliegender oder eintretender Pflegebedürftigkeit übernimmt, agiert die Gemeindeschwester Plus als "Kümmerer" mit niedrigschwelligen präventiven Hausbesuchen bei Senioren, die noch keine Pflege benötigen oder sich noch nicht dafür entschieden haben.

Das übergeordnete Ziel beider Konzepte ist die Stärkung der Autonomie älterer Menschen, damit diese so lange wie möglich selbstständig zu Hause leben können und frühzeitige Pflegebedürftigkeit vermieden wird. Durch die Vernetzung können die Fachkräfte ein besseres Verständnis für die Bedürfnisse der älteren Bevölkerung entwickeln und auf diese Weise gezielt bedarfsgerechte Angebote entwickeln. Und so wurde bei dem Treffen allen Beteiligten noch einmal klar, wie wichtig die Zusammenarbeit und Abstimmung untereinander geworden ist.



Wer ist wo tätig?
Derzeit sind insgesamt vier Gemeindeschwestern in den Verbandsgemeinden Altenkirchen-Flammersfeld, Betzdorf-Gebhardshain, Daaden-Herdorf, Hamm (Sieg) und Kirchen tätig. Pflegestützpunkte gibt es in Altenkirchen-Flammersfeld, Betzdorf-Gebhardshain, Daaden-Herdorf, Hamm-Wissen und Kirchen. In jedem Pflegestützpunkt ist je eine Fachkraft der Pflege(kasse) und der Beratung und Koordinierung tätig.

Im Pflegestützpunkt Kirchen ist jedoch seit Beginn des Jahres die Beratungs- und Koordinierungsstelle vakant und ab dem kommenden Jahr voraussichtlich auch im Pflegestützpunkt Daaden. Aktuell läuft noch das Verfahren zur Neuvergabe der Trägerschaft der Fachkräfte für Kirchen und Daaden-Herdorf. Interessierte ambulante Pflegedienste finden die Ausschreibung auf der Homepage des Landkreises Altenkirchen. (PM)


Mehr dazu:   Gesellschaft  
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