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Pressemitteilung vom 06.11.2025    

Steuererhöhungen in Freudenberg unausweichlich

Die Stadt Freudenberg steht vor großen finanziellen Herausforderungen. Trotz geplanter Investitionen in Bildung und Infrastruktur sind Steuererhöhungen ab 2026 voraussichtlich nicht mehr zu vermeiden. Bürgermeisterin Nicole Reschke erläutert die Hintergründe des Haushaltsplanentwurfs.

V.l.: Bürgermeisterin Nicole Reschke und Beigeordneter und Stadtkämmerer Julian Lütz
(Quelle: Stadt Freudenberg)

Freudenberg. Bei der Vorstellung des Haushaltsplanentwurfs für das Jahr 2026 betont Bürgermeisterin Nicole Reschke, dass die Stadt trotz knapper Kassen weiterhin in Bildung, Sicherheit und Jugendangebote investieren möchte. Der Ergebnishaushalt weist Erträge von 44.488.250 Euro aus, denen Aufwendungen von 51.485.900 Euro gegenüberstehen. Dies führt zu einem Jahresfehlbetrag von 5.973.750 Euro, der nicht vollständig durch die Ausgleichsrücklage gedeckt werden kann.

Stadtkämmerer Julian Lütz erklärt: "Zur Vermeidung eines Haushaltssicherungskonzeptes sind sämtliche haushaltsrechtlichen Instrumente eingesetzt worden. Aber all das reicht nicht zur Kompensation der desaströsen Finanzausstattung der Kommunen, sodass Steuererhöhungen ab 2026 unumgänglich werden." Aufgrund geringerer Unterstützung vom Land und gestiegener Kreisumlagen ist eine Erhöhung der Gewerbesteuer, Vergnügungssteuer und Hundesteuer geplant. Ab 2027 soll auch die Grundsteuer B angepasst werden.




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Bürgermeisterin sieht Bund und Land in der Pflicht
Im kommenden Jahr plant Freudenberg Investitionen von rund 16 Millionen Euro. Dazu gehören Bauprojekte an Schulen und Feuerwehren sowie Verbesserungen im Bereich der Kinder- und Jugendangebote. Auch die Verkehrsinfrastruktur soll mit knapp 6 Millionen Euro ertüchtigt werden.

Bürgermeisterin Reschke fordert gemeinsam mit dem Städte- und Gemeindebund von Bund und Land eine bessere finanzielle Ausstattung der Kommunen: "Bund und Land müssen jetzt statt kleiner Stellschrauben die großen Räder drehen." (PM/Red)


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