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Pressemitteilung vom 14.11.2025    

Windpark Sechsmorgen: Bürgerinformationsveranstaltung in Birken-Honigsessen

In Birken-Honigsessen fand eine Informationsveranstaltung zum geplanten Windpark Sechsmorgen statt, die von der Westerwald/Sieg-Energie GmbH & Co. KG organisiert wurde. Rund 300 Bürgerinnen und Bürger informierten sich über das Projekt und die damit verbundenen Chancen und Herausforderungen.

Rund 300 Bürger nahmen an der Informationsveranstaltung im Pfarrheim teil. (Foto: Westerwald/Sieg-Energie GmbH & Co. KG)

Birken-Honigsessen. Die Westerwald/Sieg-Energie GmbH & Co. KG (WSE) hat am Mittwoch (12. November 2025) im katholischen Pfarrheim in Birken-Honigsessen die erste öffentliche Bürgerinformationsveranstaltung zum geplanten Windpark "Sechsmorgen" durchgeführt. Rund 300 Bürger aus den Ortsgemeinden Birken-Honigsessen, Katzwinkel und Umgebung nahmen teil.

Fred Jüngerich, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Altenkirchen-Flammersfeld und zugleich Vorsitzender der Gesellschafterversammlung, begrüßte die Anwesenden. "Fossile Brennstoffe sind endlich und deren Verbrennung ist eine der wesentlichen Ursachen der Erderwärmung. Zudem ist die Versorgungssicherheit ein zentrales Thema. Daher ist die Energiewende unabdingbar", so Jüngerich in seinen Ausführungen. Er betonte, dass die regenerative Energieerzeugung als Teil der Daseinsvorsorge gesehen wird und nicht die Gewinnmaximierung im Vordergrund steht.

Der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Wissen, Berno Neuhoff, moderierte die Veranstaltung und betonte zu Beginn, dass der Windpark voraussichtlich 81 Gigawattstunden pro Jahr erzeugen wird. "Damit übersteigt die geplante Energieproduktion den bisherigen Jahresbedarf der Verbandsgemeinde Wissen", so Neuhoff. "Die Wertschöpfung bleibt im Rahmen einer kommunalen Lösung in der Region, und die betroffenen Ortsgemeinden erzielen Einnahmen, für die sie keine Umlagen entrichten müssen", prognostizierte Berno Neuhoff.



Sieben Windenergieanlagen sind bisher geplant
Im Anschluss stellten Joachim Schuh und Johannes Rudolph, Geschäftsführer der WSE, gemeinsam mit Julian Koch, Projektentwickler der EAM Natur Energie GmbH, den aktuellen Planungsstand und den vorgesehenen Zeitplan vor. Da sich das Projekt noch in einer frühen Phase befindet, sind die technischen Details noch nicht fixiert. Nach dem derzeitigen Planungsstand sind bis zu sieben Windenergieanlagen mit einer Nennleistung von jeweils sechs bis sieben Megawatt vorgesehen. Bürger können sich, voraussichtlich genossenschaftlich, am Windpark beteiligen.

Planung einer weiteren Veranstaltung
Nach dem 90-minütigen Vortrag hatten die Zuhörer die Möglichkeit, Fragen an einzelnen Thementischen zu "Technik", "Artenschutz", "Gesellschafterstruktur" und so weiter zu stellen. Die Gesprächsrunden boten Raum für zahlreiche, auch kritische Fragen und ermöglichten ein konstruktives Feedback. Kritiker bemängelten zwar, dass es in dieser ersten Informationsveranstaltung keine Möglichkeit zum offenen Diskurs im gesamten Plenum gegeben habe. Die Veranstalter planen dies jedoch im Rahmen in einer zweiten Zusammenkunft.

Die Präsentation der Veranstaltung ist vollständig auf der Website abrufbar. (PM)


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