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Nachricht vom 19.11.2025    

AKTUALISIERT | Wohnungsbrand in Betzdorf: Zahlreiche Personen waren betroffen

Von Klaus Köhnen

AKTUALISIERT | Die Leitstelle Montabaur alarmierte am Dienstag (18. November 2025), gegen 20.10 Uhr, die Freiwillige Feuerwehr Betzdorf zu einem Kellerbrand. Stadtbürgermeister Johannes Behner, der sich zufällig in der Nähe des Einsatzortes aufhielt, konnte der Leitstelle wertvolle Informationen liefern.

Die Wohnung im Erdgeschoss stand im Vollbrand (Bilder: kkö)

Betzdorf. Beim Eintreffen der ersten Kräfte der Feuerwehren aus Betzdorf und Wallmenroth konnten diese den Brand bestätigen. Allerdings handelte es sich nicht, wie zunächst angenommen, um ein Brandereignis im Bereich des Kellers, sondern um einen Vollbrand in einer Wohnung. Die Zuwegungen zur Einsatzstelle stellten sich als sehr schwierig heraus. Es führte von der Delicer Straße aus nur ein schmaler Durchgang zur Brandstelle. Um sich einen Überblick verschaffen zu können, wurde durch die Feuerwehr die öffentliche Bücherei, die direkt an das Objekt grenzt, geöffnet. Es wurden zeitnah umfangreiche Löschmaßnahmen vorgenommen, die schnell Wirkung zeigten.

Neben der Brandbekämpfung mussten die Einsatzkräfte rund 20 Personen aus dem Gebäude evakuieren. Hierbei kam es, durch Sprachbarrieren zu Schwierigkeiten. Eine, im Gebäude gemeldete Person, konnte, trotz mehrfacher Absuche durch Kräfte unter Atemschutz, zunächst nicht gefunden werden. Später wurde der Bewohner unverletzt angetroffen, sagte ein Sprecher der Polizei am Morgen. Die betroffenen Bewohner konnten über Nacht bei Freunden und Bekannten untergebracht werden. Im Verlaufe des Einsatzes wurden weitere Freiwillige Feuerwehren der Verbandsgemeinde nachgefordert. Das Hilfeleistungs-Löschfahrzeug des Löschzuges Steinebach übernahm den Grundschutz in Betzdorf.



Um die große Zahl von Betroffenen betreuen zu können, wurden die DRK-Ortsvereine Betzdorf und Elkenroth alarmiert. Vorsorglich wurden auch ein Organisatorischer Leiter Rettungsdienst sowie der leitende Notarzt alarmiert. Der Rettungsdienst war ebenfalls mit einer Vielzahl von Fahrzeugen und Kräften vor Ort.

Unter der Leitung des Wehrleiters der Verbandsgemeinde Betzdorf-Gebhardshain Markus Beichler waren rund 85 Feuerwehrleute, darunter auch die Kräfte der Feuerwehreinsatzzentrale, am Einsatz beteiligt. Vor Ort waren die Freiwilligen Feuerwehren Betzdorf, Wallmenroth, Dauersberg und Scheuerfeld. Der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Joachim Brenner machte sich vor Ort ein Bild der Lage. Neben den Feuerwehren war die Polizei mit einer großen Zahl von Einsatzkräften an der Einsatzstelle. Über die Brandursache und die Schadenshöhe liegend derzeit keine Informationen vor. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen. (kkö)


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