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Nachricht vom 22.11.2025    

Knuspermarkt Neuwied mit neuer Attraktion Riesenrad feierlich eröffnet

Von Helmi Tischler-Venter

Begeisterte Kinder rannten von einem Holzhäuschen zum nächsten, um hineinzuspähen und das jeweils liebevoll dargestellte Märchen zu erkennen: Die Namensgeber Hänsel und Gretel und viele weitere Märchen aus der Sammlung der Gebrüder Grimm versetzten die Besucher der Eröffnungsveranstaltung am 21. November in märchenhafte Stimmung. Das trocken-kühle Wetter passte ideal zum Weihnachtsmarkt.

Fotos: Wolfgang Tischler

Neuwied. Hunderte Weihnachtsbäume mit unzähligen Lämpchen, teilweise von Kinderhänden kreativ dekoriert, verbinden mit festlichem Leuchten die Stände rechts und links des Luisenplatzes. Ein mit Lichtgirlanden gerahmter Bus fällt auf. Der Erlebnisbus bereichert den Markt und bietet leckere Getränke für einen guten Zweck an. Die große Kalenderkirche mit Bühne fällt ins Auge, ebenso die große Schneekugel. Zwischen Kerzen, Kränzen, Wichteln und einer Kreativ-Bude kann man in einem Gastronomiezelt heiße Getränke und Cocktails genießen, während die Kleinen zum Beispiel den Wolf und die sieben Geißlein, Rotkäppchen, Dornröschen, die goldene Gans, Frau Holle und eine Weihnachtskrippe entdecken, bevor sie das nostalgische Kinderkarussell stürmen.

Schöne Weihnachtsdekoration von den Franziskanern findet man zurzeit in der Sozialhütte und viele Geschenkartikel in der Regionalhütte „Amalie“. Jahreszeitlich passend ist das Angebot an warmen Mützen, Handschuhen und Schals, ergänzt durch Ledertaschen und Gürtel. Eine Fotokulisse mit Lebkuchenkindern lädt ein, den Knuspermarktbesuch mit einem Schnappschuss zu dokumentieren. Leckere Lebkuchen, gebrannte Mandeln, knuspriger Backfisch und gebratene Champignons, frische Waffeln, Bubble-Waffeln und Schokoladenobst duften verführerisch, ebenso ein Holzkohlengrill, Crêpes und Dampfnudeln. Überdachte Sitzplätze laden zur Rast ein.

Vor der Bühnenhütte herrschte am Freitagabend reger Betrieb, denn ein großer Chor der mennonitischen Brüdergemeinde Torney stimmte mit weihnachtlichen Liedern und Klavier auf den Markt ein. Oberbürgermeister Jan Einig dankte den Sängerinnen und Sängern für ihren stimmungsvollen Beitrag, der zeigte, dass der Knuspermarkt mit seinem besonderen Zauber wieder da ist. Die Innenstadt wird jedes Jahr mitverwandelt. Weil der Knuspermarkt traditionell gemeinsam begangen wird, waren zahlreiche Offizielle zugegen. Einig wies auf das Kinder-Knusperland hin, das in „kleine Welten voller Poesie verführt“ und auf das Riesenrad „Romantica“ als neue Attraktion. „Das Einsteigen lohnt sich und macht Vorfreude auf mehr.“ Von oben hat man einen großartigen Blick über den gesamten Knuspermarkt und die schön geschmückte Innenstadt. Einig dankte allen, die in den letzten Wochen mit großem Einsatz gearbeitet haben, damit Neuwied in der Adventszeit so festlich strahlt.



Alexander Penner von der mennonitischen Brüdergemeinde sagte, sie seien froh, zur Eröffnung beizutragen. Die alte Weihnachtsgeschichte stehe in Verbindung mit Veränderungen und Neuerungen, wozu es auch heute Anlässe gebe.

Die Besucher nutzen die Gelegenheit, im festlich beleuchteten Gastronomiezelt zu Gesprächen und Genuss zusammenzusitzen. Getränke hierfür boten die Luisen-Scheune und ein Winzer mit besonderen Glühweinen wie Merlot-, Chardonnay- und Rosé -Glühwein sowie Winter-Punsch.

An allen vier Adventssamstagen sowie am verkaufsoffenen Sonntag, dem 30. November, können Fahrgäste die innerstädtischen Buslinien von 8 bis 22 Uhr kostenlos nutzen. Damit will die Stadt den Menschen ein entspanntes Erlebnis in der Innenstadt ermöglichen und zugleich ein klares Signal für den Einzelhandel und den Öffentlichen Nahverkehr setzen.

Das umfangreiche Begleitprogramm finden Sie hier. htv


Mehr dazu:   Veranstaltungsrückblicke  
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