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Pressemitteilung vom 23.11.2025    

Ökologische Herausforderungen in Hasselbach: Wissenschaft und Kunst im Dialog

In Hasselbach versammelten sich zahlreiche Interessierte, um den Vorträgen eines Biologen und eines Künstlers zu lauschen. Im Mittelpunkt standen die Themen Klimawandel und Artensterben. Die Veranstaltung bot nicht nur Informationen, sondern auch Raum für Diskussionen.

Erwin Wortelkamp (links) und Christian Hof. (Quelle: Bürgerinitiative NoB8OU)

Hasselbach. Bei winterlicher Kälte fanden sich mehr als 60 Zuhörer im "Haus für die Kunst" der Stiftung Wortelkamp ein. Eingeladen hatte die Bürgerinitiative gegen Ortsumgehungen an der B8, um auf die ökologischen Herausforderungen hinzuweisen, die ihre Arbeit seit sechs Jahren prägen.

Professor Dr. Christian Hof von der Universität Würzburg sprach über die Auswirkungen des Anthropozäns - dem "Zeitalter des Menschen". Er erklärte, wie Verkehrsinfrastrukturen in Deutschland mittlerweile 5,1 Prozent der Flächen versiegeln und so erheblich zum Klimawandel beitragen. In Rheinland-Pfalz sind es sogar 6,2 Prozent. Hof erinnerte sich an seine Kindheit, als noch viele Lerchen über dem Leuzbacher Feld zu sehen waren, deren Bestände jedoch in den letzten 16 Jahren um über 50 Prozent zurückgegangen sind.




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Erwin Wortelkamp ergänzte den wissenschaftlichen Vortrag durch künstlerische Perspektiven. Anhand seiner farbigen Papierarbeiten reflektierte er über den Einfluss menschlicher Eingriffe in die Natur. Kunst könne als Entschleunigung wirken und gleichzeitig gesellschaftliche Veränderungen anstoßen.

Die Veranstaltung endete mit angeregten Diskussionen, bei denen die Teilnehmer ihre Besorgnis und Motivation teilten. Die Bürgerinitiative lud zu weiteren Gesprächen ein, um praktische Umsetzungsmöglichkeiten zu erkunden. (PM/Red)


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