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Pressemitteilung vom 23.11.2025    

Stille auf dem Koblenzer Weihnachtsmarkt: Gema-Gebühren verhindern Chorauftritte

Auch in diesem Jahr bleibt es auf dem Koblenzer Weihnachtsmarkt weitgehend still. Die hohen Gema-Gebühren führen dazu, dass fast keine Chorauftritte stattfinden werden.

Stummes Chorkonzert. (Foto: Thomas Frey/dpa)

Koblenz. Nach den Protesten im vergangenen Jahr wegen der hohen Gema-Gebühren wird es auch in diesem Jahr auf dem Koblenzer Weihnachtsmarkt kaum Chorauftritte geben. Lediglich zur Eröffnung des Marktes ist ein Auftritt geplant, da hier ein spezieller Gema-Tarif gilt, wie ein Sprecher der Koblenz-Touristik GmbH mitteilte. Ansonsten sind die Kosten für die Gema zu hoch, selbst wenn ursprünglich Gema-freie Lieder gesungen würden, da viele Chor-Arrangements neueren Datums sind und somit Gema-pflichtig.

Stattdessen organisiert man an vier Terminen ein "Offenes Singen". Dabei werden vier bis fünf Sänger tatsächlich Gema-freie Lieder vortragen und das Publikum zum Mitsingen einladen. Im Vorjahr hatten hohe Gema-Gebühren bereits zur kurzfristigen Absage von geplanten Chorauftritten geführt, was zu Protesten führte. Chöre traten symbolisch mit Pflastern auf dem Mund auf.



Die Gema teilte im September mit, dass sie sich mit der Bundesvereinigung der Musikveranstalter e.V. auf einen neuen Tarif geeinigt habe. Dieser reduziert die Vergütung für öffentliche Musiknutzungen auf Weihnachtsmärkten um 35 Prozent. In Mainz verzichtet man ebenfalls größtenteils auf Musik, da die Gebühren mindestens 20.000 Euro betragen hätten, wie die Stadt mitteilte.
(dpa/bearbeitet durch Red)


Mehr dazu:   Weihnachtsmärkte  
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