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Pressemitteilung vom 25.11.2025    

Annabelle Scherhag: Erfolgreiche Unternehmensnachfolge im Wassersportzentrum Koblenz

Annabelle Scherhag aus Koblenz wurde mit dem Gründerinnenpreis Rheinland-Pfalz 2025 in der Kategorie "Unternehmensnachfolge" ausgezeichnet. Die junge Unternehmerin führt das traditionsreiche Wassersportzentrum Grühn in Koblenz-Metternich erfolgreich weiter.

Aus den Händen von Wirtschaftsministerin Daniela Schmitt (rechts) und Frauenministerin Katharina Binz (links) erhielt Annabelle Scherhag (Mitte) die Auszeichnung für eine vorbildhafte Unternehmensnachfolge. (Foto: Alexander Sell/ISB)

Koblenz. Annabelle Scherhag, Boots- und Schiffbauermeisterin aus Koblenz, ist eine der drei Gewinnerinnen des Gründerinnenpreises Rheinland-Pfalz 2025. Der Preis wurde ihr für die erfolgreiche Übernahme des Wassersportzentrums Grühn in Koblenz-Metternich verliehen. Die Auszeichnung fand im Rahmen des Unternehmerinnentags in Mainz statt. Wirtschaftsministerin Daniela Schmitt und Frauenministerin Katharina Binz überreichten den Preis gemeinsam mit Sandra Baumbach von der Investitions- und Strukturbank.

Der Preis ist mit 5.000 Euro dotiert und würdigt Scherhags Unternehmensnachfolge. Zusätzlich wurden Preise in den Kategorien "Neugründerin", "Jungunternehmerin" und der ISB-Sonderpreis "Gründerinnenpersönlichkeit" vergeben. "Mit der Auszeichnung von vier erfolgreichen Gründerinnen wollen wir jene beglückwünschen und belohnen, die den Mut hatten, einen eigenen Betrieb zu gründen oder zu übernehmen und damit auch heute noch erfolgreich sind," erklärte Wirtschaftsministerin Daniela Schmitt. Frauenministerin Katharina Binz betonte: "Mit dem Gründerinnenpreis machen wir sichtbar, was Frauen in Rheinland-Pfalz tagtäglich leisten."



Scherhag übernahm das Ruder
Die 27-jährige Scherhag übernahm das Wassersportzentrum vor gut zwei Jahren, anfangs zusammen mit dem langjährigen Geschäftsführer Ralf Grühn. Seit einem Jahr leitet sie das Unternehmen eigenständig. Das Wassersportzentrum Grühn ist auf den Handel, die Wartung und Reparatur von Sport- und Kabinenbooten spezialisiert. "Kunden schätzen die Balance zwischen Beständigkeit und Neuerung im Unternehmen," so das Wirtschaftsministerium in seiner Laudatio. Scherhag hat sich durch ihre handwerkliche Ausbildung und ihre Meisterprüfung im Boots- und Schiffbauerhandwerk qualifiziert, wobei sie 2022 als beste Absolventin Deutschlands abschloss. Neben ihrer unternehmerischen Tätigkeit absolviert sie ein Wirtschafts-Studium.

Zusätzlich zur Auszeichnung erhielten die Preisträgerinnen einen Film über ihr Unternehmen sowie ein "Gewinnerinnen-Logo", das sie für Werbezwecke nutzen können. Insgesamt stellen das Wirtschafts- und Frauenministerium rund 60.000 Euro für die Gründerinnenpreise bereit. Der Preis wird alle zwei Jahre vergeben. (PM/Red)


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