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Pressemitteilung vom 27.11.2025    

Heiliges Jahr oder Jubeljahr: Dechant Martin Kürten referierte bei der Kolpingfamilie in Wissen

Im Jahr 2025 feiert die katholische Kirche - wie alle 25 Jahre - ein heiliges Jahr und die Kolpingsfamilie Wissen nahm dies zum Anlass, ihren Präses Dechant Martin Kürten zu bitten, in einem Vortrag die Geschichte und den Ablauf dieses feierlichen Ereignisses darzustellen.

Dechant Martin Kürten referierte bei der Kolpingfamilie. (Foto: Veranstalter)

Wissen. Erstmals gefeiert im Jahr 1300 erinnert ein Heiliges Jahr an das Geheimnis der Menschwerdung Jesu Christi im Stall von Bethlehem. Abgeleitet wurde es von dem im Alten Testament erwähnten "Jubeljahr", das nach dem dritten Buch des Moses alle 50 Jahre begangen werden sollte. So lautete auch im Christentum die ursprüngliche Bezeichnung ebenfalls "Jubeljahr" und diese wird auch heute teilweise noch verwendet. Ebenfalls hat die vielfach gebrauchte Redewendung "Alle Jubeljahre wieder" hier ihren Ursprung.

Nachdem ursprünglich ein Intervall von jeweils 100 Jahren verkündet worden war, entschied der damalige Papst im Jahr 1475, dass alle 25 Jahre ein Heiliges Jahr stattfinden soll und diese Regel gilt bis heute. So soll es jeweils ein Jahr der Versöhnung im Geiste Jesu sein. Daneben gibt es aber auch außerordentliche Heilige Jahre, wie zuletzt 2016 das von Papst Franziskus ausgerufene "Heilige Jahr der Barmherzigkeit".

Traditionell beginnen die Feierlichkeiten am Heiligen Abend des vorherigen Jahres mit der Öffnung der sogenannten "Heiligen Pforte" im Petersdom in Rom. Weitere "Heilige Pforten" gibt es auch in den drei weiteren Papstbasiliken in der ewigen Stadt am Tiber. Die große Zahl der Pilger betreten dann die Gotteshäuser gezielt durch diese Türen. So auch der Vater von Pfarrer Kürten, der bereits im Jahre 1950 an einer Wallfahrt der historischen
Schützenbruderschaften teilgenommen hatte. Eine Fahrt nach Rom dauerte damals mit dem Zug drei Tage und barg manche Beschwernisse. Aus den Erzählungen des Vaters wusste der Referent allerdings viele Ereignisse zu berichten, die Eindrücke für das ganze Leben geschenkt hatten. Beispielhaft genannt seien eine päpstliche Urkunde und ein von Papst Pius gesegneter Rosenkranz, die der Präses mitgebracht hatte. Auch von den eigenen Pilgerreisen zu späteren Heiligen Jahren wusste er viel zu berichten und zeigte die damals erworbenen Gedenkmünzen.

Einige Mitglieder der Kolpingsfamilie erinnerten sich an die eigenen Rombesuche in einem
Heiligen Jahr und die stellvertretende Vorsitzende des Vereins, Brigitte Stricker-Lessenich
bedankte sich bei Pfarrer Kürten für den interessanten Abend und sie überreichte ihm als kleines "Dankeschön" einen Schirm des Kolpingwerks.

Ein wichtiger Hinweis für das zweite Adventswochende stand am Ende der Veranstaltung, denn zum "Kolpinggedenktag" führt man auch in Wissen wieder die traditionelle Schuhsammlung zugunsten der "Kolping International Foundation" durch. Am Samstag dem 6. Dezember 2025 können nicht mehr gebrauchte Schuhe von elf bis 15.30 Uhr und am Sonntag dem 7. Dezember 2025 von elf bis 13 Uhr im Katholischen Pfarrheim in Wissen abgegeben werden. Das Motto "Mein Schuh tut gut" gilt also auch in diesem Jahr wieder. Alle sind herzlich eingeladen die Aktion zu unterstützen. (PM)


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