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Pressemitteilung vom 27.11.2025    

Tag der Inklusion an der Universität Siegen: Übergang in den Beruf im Fokus

Wie gelingt Studierenden mit Behinderung der Weg in den Beruf? Dieser Frage widmet sich der Tag der Inklusion an der Universität Siegen. Neben Fachvorträgen bietet ein Inklusionscafé Raum für Austausch und Ideen.

Am Tag der Inklusion moderiert Boglarka Beyer-Rickes das Inklusionscafé. Vorher informiert Thorsten Prenner von der Bundesagentur für Arbeit über den Übergang vom Studium in den Beruf. (Fotoquelle: Universität Siegen)

Siegen. Am Donnerstag, 4. Dezember 2025, veranstaltet die Universität Siegen zum siebten Mal den Tag der Inklusion. Das diesjährige Motto richtet den Blick auf die Herausforderungen, die Studierende mit Behinderungen beim Übergang vom Studium in den Beruf erwarten. Veranstalter ist das Servicebüro inklusive Uni Siegen.

Von 14 bis 16 Uhr findet in der Universitätsbibliothek am Campus Adolf-Reichwein-Straße (AR-UB 114) eine Informationsveranstaltung mit Thorsten Prenner von der Bundesagentur für Arbeit statt. Der Referent informiert praxisnah über rechtliche Rahmenbedingungen, Förderangebote und individuelle Unterstützungswege. Ziel ist es, die Teilnehmenden auf ihrem Weg in den Beruf zu stärken und offene Fragen zu klären.

Austausch im Inklusionscafé
Im Anschluss öffnet das Inklusionscafé von 16 bis 18 Uhr im LEO (AR-M). Unter dem Motto "empowering inclusion" werden Möglichkeiten diskutiert, wie die Universität Studierende mit Behinderung besser begleiten kann. Die Moderation übernimmt Boglarka Beyer-Rickes, Kommunikationstrainerin und Heilpraktikerin für Psychotherapie.



Das Café bietet allen Studierenden Raum für offene Gespräche, kreative Ideen und neue Vernetzungen. Begleitet wird die Veranstaltung von einem kleinen Imbiss mit Kaffee, Tee, Donuts und Muffins.

Empowerment und Verantwortung
Im Zentrum des Aktionstages steht das Empowerment: Studierende mit Behinderung sollen in ihrer Selbstbestimmung, ihren Fähigkeiten und ihrem Vertrauen gestärkt werden. Sie sollen ermutigt werden, ihre Anliegen klar zu formulieren, gezielt Unterstützung einzufordern und Hindernisse offen anzusprechen.

Gleichzeitig sieht sich die Universität in der Verantwortung, inklusive Strukturen zu fördern. Dazu zählen barrierefreie Angebote, persönliche Beratung, Sensibilisierung der Hochschulangehörigen sowie echte Mitgestaltungsmöglichkeiten für Betroffene. Ziel ist eine Universität, die Chancengleichheit ermöglicht und Inklusion aktiv lebt. (PM/bearbeitet durch Red)


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