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Pressemitteilung vom 28.11.2025    

Kita St. Nikolaus aus Kirchen (Sieg) gewinnt 15.000 Euro beim Deutschen Kita-Preis

Die Kita St. Nikolaus aus Kirchen (Sieg) hat beim Deutschen Kita-Preis 2025 den zweiten Platz in der Kategorie "Kita des Jahres" erreicht. Die Auszeichnung bringt nicht nur Anerkennung, sondern auch ein Preisgeld von 15.000 Euro mit sich.

Symbolbild: Pixabay

Berlin. Am 27. November wurde die Kita St. Nikolaus in Berlin mit dem Deutschen Kita-Preis ausgezeichnet. Die Einrichtung aus Kirchen (Sieg) belegte den zweiten Platz in der Kategorie "Kita des Jahres" und erhielt ein Preisgeld von 15.000 Euro. Besonders beeindruckt zeigte sich die Jury von der Art und Weise, wie das Team die Kinderrechte in den Kita-Alltag integriert. Im sogenannten Mäuseparlament haben die Kinder Mitspracherecht bei Entscheidungen über den Speiseplan, die Raumgestaltung oder Projektideen. Eine Kinderverfassung, die gemeinsam mit Fachkräften und Familien erstellt wurde, legt verbindliche Regeln fest und ist ein wesentlicher Bestandteil des pädagogischen Konzepts. Zudem wird die soziale und kulturelle Vielfalt der Kinder sensibel in den Alltag eingebunden.

Die Kita kooperiert eng mit einem Familienzentrum, einer Kita-Sozialarbeiterin und einer Koordinatorin für städtische Anliegen, um die Familien in Kirchen bestmöglich zu unterstützen. Zukunftsweisend setzt die Einrichtung digitale Medien im Alltag ein: Mit Tablets recherchieren die Kinder zu wichtigen Fragen und lernen dabei den sinnvollen Umgang mit digitalen Hilfsmitteln. Die Fachkräfte verstehen sich als Mitlernende in diesem Prozess.

In ihrer Eröffnungsrede betonte Bundesbildungsministerin Karin Prien die Bedeutung der Kitas: "Die Arbeit unserer Kitas ist von unschätzbarem Wert – sie sind Orte, an denen Kinder Vertrauen, Empathie und soziale Stärke gewinnen. [...] Absehbar sinkende Kinderzahlen sind auch eine Chance für mehr Qualität: Die sogenannte demografische Rendite ermöglicht mehr Fachkräfte pro Kind, kleinere Gruppen und mehr individuelle Förderung."



Annegret Kramp-Karrenbauer, Vorsitzende der Gesellschafterversammlung der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung, fügte hinzu: "Gute Bildung von Anfang an ist kein Zufall, sondern das Ergebnis von Professionalität, Zusammenarbeit und dem unerschütterlichen Glauben an die Entwicklung eines jeden Kindes. [...] Denn, Investitionen in die frühe Bildung sind Investitionen in die Zukunft unserer Gesellschaft."

Der Deutsche Kita-Preis wird jährlich vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) und der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung (DKJS) in Zusammenarbeit mit weiteren Partnern vergeben. Bei der Preisverleihung, moderiert von Barbara Schöneberger und musikalisch begleitet von der Al-Farabi Musikakademie, waren knapp 600 Einrichtungen und Bündnisse vertreten.

Der erste Platz in der Kategorie "Kita des Jahres" ging an die Inklusive Kita Unkel aus Rheinland-Pfalz. In der Kategorie "Lokales Bündnis für frühe Bildung des Jahres" belegten die Präventionsketten im Landkreis Peine aus Niedersachsen den ersten Platz. Beide Preisträger erhielten jeweils ein Preisgeld von 25.000 Euro.

Interessierte Kitas und lokale Bündnisse können sich ab Mitte Januar 2026 erneut für den Deutschen Kita-Preis bewerben. PM/Red


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