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Pressemitteilung vom 04.12.2025    

Unternehmen mit Weitblick: Der Inklusionspreis 2026 sucht Vorbilder

In vielen Betrieben wird Inklusion längst praktisch umgesetzt. Ein Preis macht solche Ansätze sichtbar und soll weitere Unternehmen motivieren. Jetzt beginnt die nächste Bewerbungsrunde für 2026.

Symbolbild. (KI-generiert)

Region. Die Beschäftigung von Menschen mit Behinderungen ist nach Einschätzung der Bundesagentur für Arbeit (BA), der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) und des UnternehmensForum eine Investition in Wettbewerbsstärke und Innovationskraft. Deshalb rufen BA, BDA und UnternehmensForum Betriebe dazu auf, sich für den Inklusionspreis für die Wirtschaft 2026 zu bewerben.

Bewerbungsstart und Teilnahme
Bewerbungsstart ist 3. Dezember 2025, der Internationale Tag der Menschen mit Behinderungen. Ab sofort können sich Arbeitgeber mit beispielhaften Maßnahmen zur Ausbildung und Beschäftigung von Menschen mit Behinderungen bewerben. Der Inklusionspreis für die Wirtschaft 2026 zeichnet Unternehmen verschiedener Größen aus, die auf innovative und vorbildliche Weise zeigen, wie Inklusion im Betrieb gelebt wird. Damit sollen Beispiele aus kleineren, mittleren und großen Betrieben sichtbar werden. Im Mittelpunkt stehen Maßnahmen, die Teilhabe im Arbeitsalltag ermöglichen und Inklusion in Ausbildung und Beschäftigung praktisch umsetzen.

Inklusion und Fachkräfte
Arbeitgeberpräsident Dr. Rainer Dulger bewertet Inklusion als Erfolgsfaktor für die Wirtschaft und nicht als Sonderweg. Unternehmen, die Vielfalt leben, werden in diesem Zusammenhang als resilient, innovativ und attraktiv für Fachkräfte beschrieben. Der Inklusionspreis soll verdeutlichen, wie gelebte Teilhabe zum Unternehmenserfolg beitragen kann.



Gute Erfahrungen sichtbar machen
Mit dem Inklusionspreis für die Wirtschaft wollen die drei auslobenden Organisationen Betriebe ermutigen, ihre guten Erfahrungen mit der Beschäftigung von Menschen mit Behinderungen sichtbar zu machen. Damit sollen andere Unternehmen inspiriert werden und Anregungen für die eigene Praxis erhalten. Der Preis soll zudem zeigen, dass Inklusion im Betrieb auf unterschiedliche Weise gelingen kann und dass gute Beispiele zur Nachahmung motivieren.

Schirmherrschaft
Schirmherrin ist Bärbel Bas, Bundesministerin für Arbeit und Soziales. Sie unterstützt den Inklusionspreis und hebt hervor, dass das Berücksichtigen des Potenzials von Menschen mit Behinderungen eine Chance für Unternehmen ist. Zugleich wird die Bedeutung für Demokratie, Arbeitsmarkt und Wirtschaft betont.

Bewerbung
Bis 15. April 2026 können Unternehmen für den Preis vorgeschlagen werden oder sich selbst bewerben: www.inklusionspreis.de (PM/bearbeitet durch Red)


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