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Nachricht vom 07.06.2012    

Schüler besuchten die Hauptversammlung der Deutschen Bank

Es war der letzte Arbeitstag von Bankchef Josef Ackermann, den Berufsoberschüler der BBS Wissen bei der Hauptversammlung der Aktionäre bei der Deutschen Bank in Frankfurt erlebten. Ohne Zweifel für die jungen Nachwuchskräfte ein interessanter Tag.

Erinnerungsfoto auf dem Main-Tower hoch über Frankfurt. Foto: Schule

Wissen/Frankfurt. Zwölf Schülerinnen und Schüler der Berufsoberschule II Wirtschaft und Verwaltung der BBS Wissen und ihr Lehrer Hartmut Schock nahmen als Gäste der Deutsche Bank AG und ihres Vorsitzenden Dr. Josef Ackermann an der Hauptversammlung am 31. Mai in Frankfurt/Main teil.
Der Gastgeber ließ sich nicht lumpen: Bahnfahrkarten (im RMV-Netz), Pendelbus, Finanzberichte etc., Frühstück und Mittagessen, Gruppenfotos, es war alles kostenlos.
Die Teilnahme an der Hauptversammlung, von den Schülern durchaus auch als „Event“ geschätzt, machte entsprechende Lerninhalte in den Fächern Betriebswirtschaftslehre und Rechnungswesen anschaulich und damit ganz anders, neu erfahrbar und somit wohl dauerhaft erinnerbar, zumal kein Schüler bisher eine Hauptversammlung besucht hatte. Dr. Josef Ackermann legte an seinem letzten Arbeitstag als Vorstandsvorsitzender der Deutsche Bank AG Rechenschaft über das abgelaufene Geschäftsjahr 2011 und die Entwicklung des Konzerns im laufenden Jahr ab und verabschiedete sich anschließend mit Dank von seinen Mitarbeitern und Aktionären.
Die sich anschließende Diskussion mit den Aktionären über die Themen der Tagesordnung, die Dr. Clemens Börsig, Vorsitzender des Aufsichtsrats, leitete, entwickelte sich leider mehr und mehr zu einer verwirrenden und unwürdigen „Schlammschlacht“.
Die Schüler entschlossen sich daher, die Hauptversammlung zu verlassen und nach dem Mittagessen eine Orientierung auf dem Maintower zu suchen. Die heimischen Bahnhöfe erreichte man später als geplant, da ein Oberleitungsschaden den Verkehr der Deutschen Bahn stundenlang verzögerte. Alles in allem aber ein erlebnisreicher „Schultag“ der besonderen Art.


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Kommentare zu: Schüler besuchten die Hauptversammlung der Deutschen Bank

2 Kommentare
Sehr geehrte Frau Sippel,
nicht das Verhalten betroffener Aktionäre ist verantwortlich für die in meinen Augen "unwürdige Schlammschlacht" auf der Hauptversammlung der Deutsche Bank AG, sondern das sich seit Jahren wiederholende Gezänk auch einiger Anwälte als Vertreter von Aktionärsgruppen, die sich aussichtslose Dispute mit und Abwahlanträge gegen Herrn Dr. Börsig liefern. Panem et circenses! Hartmut Schock
#2 von Hartmut Schock, Gebhardshain, am 15.06.2012 um 07:27 Uhr
Zur unwürdigen Schlammschlacht auf der Hauptversammlung der DB:
auf der Hauptversammlung haben Aktionäre Gelegenheit, ihre Probleme anzusprechen, wenn der Vorstand der Deutschen Bank es für unwürdig hält, sich zu äussern. Da gibt es sehr viele, viele Leute haben keine Ahnung, was da alles abgeht.
Ich selbst bin eine sehr stark Betroffene, ich habe durch einen Hausbau mit Holzmann, mit dem die Deutsche Bank damals verbunden war, viel Leid und viel Geld verloren. Deshalb spreche ich das Thema natürlich auf der Hauptversammlung an. Und so wie mir geht es vielen. Es gibt allerdings auch überflüssige Fragen, die nur Zeit kosten.
#1 von Ute Sippel Wilnsdorf, am 11.06.2012 um 20:06 Uhr

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