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Pressemitteilung vom 17.12.2025    

Rheinland-Pfalz rüstet sich gegen illegale Drohnen

Die Bedrohung durch illegale Drohnen nimmt zu, und Rheinland-Pfalz reagiert darauf mit einem umfassenden Investitionsprogramm. Die Landesregierung setzt auf modernste Technik, um die Sicherheit im Luftraum zu gewährleisten.

Drohnenabwehr durch Spezialkräfte der Polizei. (Foto: Boris Roessler/dpa)

Rheinland-Pfalz. Rheinland-Pfalz investiert rund sieben Millionen Euro in die Abwehrtechnik gegen illegale Drohnen. Innenminister Michael Ebling (SPD) erklärte in Ingelheim, dass bereits etwa 2,6 Millionen Euro ausgegeben wurden. Der restliche Betrag soll voraussichtlich im kommenden Jahr folgen.

Das Geld wird vor allem für Systeme zur Erkennung, Verifizierung und Abwehr von bedrohlichen Drohnen eingesetzt. Dazu zählen hochauflösende Kamerasysteme, sogenannte Jamming-Gewehre zur Blockierung von Funksignalen, Netzwerferpistolen sowie KI-gesteuerte Zielsysteme zum Abschuss von Drohnen.

Bislang wurde eine einzige Drohne erfolgreich abgewehrt
Laut Polizei wurden in den ersten elf Monaten dieses Jahres etwa 350 Drohnen und ähnliche Objekte gesichtet. Besonders besorgniserregend seien die 47 registrierten Drohnenflüge über kritischer Infrastruktur in den ersten zehn Monaten, darunter häufig über militärischen Anlagen.



In zehn Fällen konnte ein verantwortlicher Drohnenfernpilot ermittelt werden, und bislang wurde eine der illegal fliegenden Drohnen erfolgreich abgewehrt. Innenminister Ebling wies darauf hin, dass illegale Drohnen auch bei Großveranstaltungen eine erhebliche Gefahr darstellen könnten.
(dpa/bearbeitet durch Red)


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