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Pressemitteilung vom 23.12.2025    

Spendenaktionen im Westerwald unterstützen Kinderhospizdienste

Im Westerwald haben mehrere Initiativen zur Vorweihnachtszeit ihre Solidarität gezeigt und Summen für die Deutschen Kinderhospiz Dienste gesammelt. Die Aktionen reichten von einer Motorradtour bis hin zu Spenden von Unternehmen.

Organisator der "Motorrad Hoffnungstour", Rudi Ratz, mit Bärenbotschafter Hope, ehrenamtliche Cornelia Cziesla und Mitorganisator Gerd Mudersbach. (Fotos: Doro Meurer)

Hachenburg. Drei Spendenaktionen sammelten zusammen fast 5.000 Euro für die Deutschen Kinderhospiz Dienste im Westerwald. Die "Motorrad Hoffnungstour" aus Emmerzhausen, die Mitarbeitenden der Schäfer Trennwandsysteme GmbH in Horhausen und die Albert Weil AG in Limburg sammelten für Kinder und ihre Familien.

Motorradbegeisterte spenden für den guten Zweck
Seit vielen Jahren gehört die "Motorrad Hoffnungstour" aus Emmerzhausen fest in den Jahreskalender vieler Motorradbegeisterter. Was 2011 begann, ist längst eine Tradition geworden, die Gemeinschaft, Leidenschaft und Solidarität verbindet. Jedes Jahr machen sich rund 40 bis 50 Fahrer auf den Weg – aufgeteilt in Zehnergruppen, immer auf neuen Strecken, immer quer durchs Land. In diesem Jahr ging es für eine Woche durch das Sauerland nach Winterberg. Die Motorradfans fuhren gemeinsam, erlebten viel und warben um Unterstützung für die Kinderhospizarbeit: Durch Teilnahmegebühren und weitere Spenden kam ein Betrag von 1.409 Euro zusammen, den die Organisatoren Rudi Ratz und Gerd Mudersbach nun an die Ehrenamtliche Cornelia Cziesla übergaben.

Anstatt Weihnachtspräsente: Spende für schwerstkranke Kinder
Ein Zeichen für Zusammenhalt und soziales Engagement zeigte in der aktuellen Vorweihnachtszeit die Schäfer Trennwandsysteme GmbH in Horhausen. Marketingleiterin Jennifer Buchheit beschloss, auf Weihnachtspräsente für Kunden zu verzichten und für die Kinderhospizarbeit im Westerwald zu spenden. Jessica Lehnen, Koordinatorin der Deutschen Kinderhospiz Dienste in Hachenburg, reiste an den Standort in Horhausen, um die Spendensumme von 1.000 Euro entgegenzunehmen.



Persönlicher Austausch und Spendenübergabe in Limburg
Die Bauunternehmung Albert Weill AG in Limburg hatte Mitte Dezember gleich vier soziale Organisationen zum persönlichen Austausch geladen. Der Grund: Auch in diesem Jahr hatte sich die Geschäftsführung entschlossen, auf Weihnachtsgeschenke zu verzichten und dafür eine große Summe als Spende zu vergeben. "Die Albert Weil AG hat 2025 den höchsten Umsatz in der Unternehmensgeschichte erwirtschaftet. Wir sind uns darüber im Klaren, wie besonders dies ist und möchten am Jahresende die Gelegenheit nutzen, Organisationen aus der Region etwas zurückzugeben, die sich täglich um die Belange ihrer Mitmenschen kümmern und dabei nicht selten ihre eigenen Bedürfnisse hinten anstellen", so die Vorstände Klaus Rohletter, Stefan Jung-Diefenbach und Stefan Hopmann bei der Spendenübergabe von 2.500 Euro an unter anderem Beate Keßler, Ehrenamtliche des Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienstes in Hachenburg. (PM)


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