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Pressemitteilung vom 27.12.2025    

Zusammenschluss der Pfarreien in Oberberg Süd: Neun Pfarreien vereinen sich

Zum 1. Januar 2026 schließen sich die neun Pfarreien der Pastoralen Einheit Oberberg Süd zu einer neuen Gemeinschaft zusammen. Die Fusion markiert einen weiteren Schritt in der langjährigen Zusammenarbeit der Gemeinden. Ein gemeinsamer Fusionsgottesdienst wird den Beginn dieser neuen Phase einleiten.

Symbolbild (Foto: Pixabay)

Region. Zum Jahresbeginn 2026 fusionieren die neun Pfarreien der Pastoralen Einheit Oberberg Süd zur neuen Pfarrei St. Michael und St. Gertrud, Oberberg-Süd. Dieser Zusammenschluss ist das Ergebnis eines bereits Ende 2024 gefassten Beschlusses, der am 1. Mai 2025 durch Dekrete des Erzbistums Köln bestätigt wurde.

Die Fusion betrifft die Pfarreien in den Seelsorgebereichen An Bröl, Wiehl sowie Morsbach/Friesenhagen/Wildbergerhütte. Seit dem 1. April 2021 werden diese von einem gemeinsamen Pfarrer geleitet. Aktuell übernimmt Kaplan Markus Brandt als Pfarrverweser die Leitung, bis ein neuer Pfarrer gefunden ist. Während die Pfarrei St. Michael in Waldbröl bestehen bleibt und den Namen der neuen Gesamtpfarrei trägt, gehen die übrigen acht Pfarreien vollständig in der neuen Einheit auf. Der Sitz der Pfarrei bleibt in Waldbröl; dort wird auch weiterhin das zentrale Pastoralbüro angesiedelt sein. Kontaktbüros in Denklingen, Morsbach und Wiehl bleiben erhalten.

Wahl des zentralen Kirchenvorstandes im März 2026
Mit der Fusion wird die Verwaltung neu geordnet. Aus neun Kirchenvorständen wird ein zentraler Kirchenvorstand gebildet, der im März 2026 gewählt wird und Mitglieder aus allen bisherigen Pfarreien umfasst. Unterstützt wird er von Ortsausschüssen, die die fachliche Expertise an den Kirchorten sichern. Zwei Verwaltungsleitungen und eine Verwaltungsassistenz sollen den ehrenamtlichen Kirchenvorstand entlasten und für klarere Abläufe sorgen.



Für das Gemeindeleben soll sich wenig ändern. Alle Kirchorte bleiben bestehen, Gottesdienstzeiten werden fortgeführt, und das pastorale Team arbeitet weiterhin gemeinsam in den Gemeinden. Gemeinderäte, die vor Ort gewählt werden, behalten Verantwortung für die pastorale Arbeit. Ein neuer Pfarreirat wird im März 2026 bestimmt und übernimmt Aufgaben auf Ebene der Gesamtpfarrei.

Personelle Veränderungen
Der Jahreswechsel bringt personelle Veränderungen mit sich. Pfarrer Klaus-Peter Jansen tritt nach Vollendung seines 75. Lebensjahres in den Ruhestand, steht aber weiterhin als Subsidiar zur Verfügung. Zudem scheiden Kirchenmusikerin Brigitte Anders und Pastoralreferent Markus Müller aus dem Dienst aus. Ihre Stellen konnten bislang nicht nachbesetzt werden, weshalb das Pastoralteam die Aufgaben interimistisch übernehmen wird.

Gemeinsam ins neue Jahr und in die Fusion
Den Auftakt der neuen Pfarrei bildet ein gemeinsamer Fusionsgottesdienst unter der Leitung von Weihbischof Ansgar Puff am Donnerstag, 1. Januar 2026, um 15 Uhr, in der Pfarrkirche St. Michael in Waldbröl. Im Anschluss sind alle Gläubigen und Interessierten zu einem Empfang im Pfarrheim eingeladen. (PM/Red)


Mehr dazu:   Kirche & Religion  
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