Feuerwehren der VG Altenkirchen-Flammersfeld verzeichneten weniger Einsätze als erwartet
Von Klaus Köhnen
Nachdem es in den vergangenen Jahren öfter zu größeren Einsätzen kam, fällt die Bilanz der Silvesternacht 2025/2026 erfreulich überschaubar aus, so der Wehrleiter. Insgesamt wurden, in der Zeit von 22 Uhr (31. Dezember) bis 6 Uhr (1. Januar) die Freiwilligen Feuerwehren zu fünf Einsätzen alarmiert.
Altenkirchen/Flammersfeld. Als erste Einheit wurde der Löschzug Weyerbusch gegen 22.10 Uhr alarmiert. In der Ortslage Birnbach war es zum Brand eines Strohballens gekommen. Durch den schnellen Einsatz der Feuerwehrleute konnte größerer Schaden vermieden werden. Hierbei war der Löschzug Weyerbusch mit rund 20 Kräften im Einsatz.
Der erste Alarm des neuen Jahres wurde gegen 0.13 Uhr für den Löschzug Flammersfeld ausgelöst. Einsatzstichwort war hier zunächst "Heckenbrand". Auf der Anfahrt der Einsatzkräfte zum Schadensort wurde die Alarmstufe erhöht und der Löschzug Oberlahr alarmiert. Der Brand der Hecke drohte auf eine Garage überzugreifen. Durch das schnelle und professionelle Vorgehen der eingesetzten Feuerwehrleute konnte dies verhindert werden. Im Einsatz waren der Löschzug Flammersfeld und der Löschzug Oberlahr mit rund 25 Kräften. Ebenfalls vor Ort waren Kräfte des Rettungsdienstes und der Polizei. Die Wehrleitung und der Einsatzführungsdienst waren ebenfalls an der Einsatzstelle.
Während die Einheiten noch mit der Bekämpfung des Heckenbrandes beschäftigt waren, erfolgte gegen 0.24 Uhr ein weiterer Alarm. In der Ortslage Flammersfeld brannte Müll. Dieser Brand konnte durch acht Einsatzkräfte des Löschzuges Oberlahr abgelöscht werden.
Um 1.22 Uhr wurde der Löschzug Altenkirchen zu einem Kleinbrand alarmiert. Es brannte eine Mülltonne auf dem Marktplatz. Auch dieser Einsatz konnte zügig abgearbeitet werden. Der Löschzug war mit zehn Einsatzkräften vor Ort. Um 4.03 Uhr wurde der Löschzug Altenkirchen erneut alarmiert. Für die Feuerwehrleute ging es nach Obererbach. Hier war die Unterstützung für den Rettungsdienst erforderlich. Im Einsatz waren hier 14 Feuerwehrleute des Löschzuges Altenkirchen und der Rettungsdienst.
"Auf die Verbandsgemeinde betrachtet war es eine "normale" Silvesternacht. Das Einsatzaufkommen war eher als gering zu bezeichnen", so der Wehrleiter André Wollny.
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