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Pressemitteilung vom 03.01.2026    

Blitzarmes Jahr in Rheinland-Pfalz - Ursache Trockenheit

Im Jahr 2025 schlugen in Rheinland-Pfalz ungewöhnlich wenige Blitze ein. Dies wirft Fragen auf, die Experten nun zu beantworten versuchen.

Gewitter. (Foto: Patrick Pleul/dpa)

Mainz/Wien. Im vergangenen Jahr wurden in Rheinland-Pfalz nur 5.807 Erdblitze gezählt, berichtet der Informationsdienst Aldis/Blids. Das sind deutlich weniger als im Jahr 2024, als das Sensornetzwerk der österreichischen Experten 8.858 Einschläge registrierte. Auch deutschlandweit war die Blitzaktivität mit nur 99.930 Einschlägen außergewöhnlich gering.

In den bis 2005 zurückreichenden Daten von Aldis/Blids gab es nie zuvor ein Jahr mit so wenigen Blitzen. Vergangene Jahre verzeichneten sehr viel höhere Werte - zwischen 200.000 und über einer halben Million.

Trockenheit bremst Gewitter
Doch warum war 2025 so blitzarm? Laut Tanja Egerer vom Deutschen Wetterdienst (DWD) in Offenbach ist die Antwort komplex, doch ein wichtiger Faktor ist klar: Für Gewitter benötigt man feuchte und energiereiche Luftmassen. In den Sommermonaten, die normalerweise gewitterträchtig sind, war es jedoch zu trocken.



Die Zahlen von Aldis/Blids unterscheiden sich von anderen Blitzstatistiken, da sie ausschließlich Erdblitze zählen - also tatsächliche Einschläge und keine Entladungen in den Wolken. Zudem wird jeder Blitz nur einmal erfasst, obwohl durch einen Blitzkanal oft mehrere Entladungen fließen, die in anderen Statistiken als mehrere Blitze gezählt werden könnten.
(dpa/bearbeitet durch Red)


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