Pressemitteilung vom 04.01.2026 
AOK lobt Konzentration komplexer Operationen in Rheinland-Pfalz
Die AOK sieht eine positive Entwicklung bei der Konzentration von komplizierten Operationen auf spezialisierte Krankenhäuser in Rheinland-Pfalz. Dies soll die Behandlungsqualität und Patientensicherheit erhöhen.
Rheinland-Pfalz. Besonders komplexe Operationen wie Herztransplantationen und Kniegelenk-Implantationen konzentrieren sich zunehmend auf erfahrene Kliniken in Rheinland-Pfalz. Die Krankenkasse AOK betont, dass die Mindestmengenregelung ein wichtiges Mittel zur Verbesserung der medizinischen Versorgung darstellt.
Beispielsweise wird die Implantation von Kniegelenk-Totalendprothesen im Jahr 2025 noch an 51 Standorten in Rheinland-Pfalz möglich sein, während sich diese Zahl bis 2006 auf 46 reduzieren wird. Herztransplantationen dürfen ab 2026 nur noch an Standorten durchgeführt werden, die mindestens zehn solcher Eingriffe jährlich vorweisen können. In Rheinland-Pfalz erfüllt jedoch kein Krankenhaus diese Vorgabe - im Gegensatz zu Einrichtungen in Heidelberg und Bad Nauheim.
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Die Mindestmengenregelung betrifft insgesamt zehn besonders komplexe Behandlungsfelder, darunter auch Lebertransplantationen und chirurgische Eingriffe bei Lungenkarzinomen. Martina Niemeyer, Vorstandsvorsitzende der AOK Rheinland-Pfalz, hebt hervor, dass die Regelung nicht nur die Qualität steigert, sondern auch den Austausch zwischen Kliniken und spezialisierten Zentren fördert. Eine sogenannte Mindestmengen-Transparenzkarte der AOK bietet einen Überblick über alle Kliniken, die 2026 relevante Operationen mit hohen Risiken durchführen dürfen. (dpa/bearbeitet durch Red)
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