Im Kreis Altenkirchen günstig tanken – mit diesen Tipps gelingt es
RATGEBER | Die Benzin- und Dieselpreise sind in den vergangenen Jahren stark angestiegen. Vorangetrieben wurde diese Entwicklung insbesondere während der Pandemie und des darauffolgenden Ukraine-Krieges. Obwohl sich die Preisentwicklung 2025 wieder beruhigt hat, steigt 2026 die nationale CO₂-Abgabe auf Benzin und Diesel vermutlich weiter an – was zu einer höheren Belastung der Autofahrer führen würde. Wie Sie deshalb das Beste aus Ihrem Tankbudget herausholen, zeigt der nachfolgende Beitrag.
Benzin- und Dieselpreise in der Umgebung vergleichen
Im Jahr 2022 lag der Benzinpreis in Deutschland am höchsten – mit 174,9 Cent pro Liter Superbenzin müssen Autofahrer allerdings auch heute noch tief in die Tasche greifen. Nur gut, dass Bewohner des Kreises Altenkirchen auf einige Tipps und Tricks setzen können, die für einen Mehrwert beim Tanken sorgen. Ein umfassender Benzin- und Dieselpreis-Vergleich zeigt auf, welche Tankstellen in der eigenen Umgebung zum Zeitpunkt niedrigste Preise ermöglichen. Der Preisunterschied macht sich im Falle eines vollen Tanks schnell bemerkbar, sodass es sich oft lohnt, ein wenig von der eigenen Route abzuweichen. Ein Preisvergleich ist auch über diverse Apps möglich, die auf den Nutzerstandort zugreifen und Preisänderungen in Echtzeit angeben.
Stoßzeiten wie den Feierabendverkehr umgehen
Die A3 ist eine wichtige Verkehrsader, die sich im Falle eines Staus stark auf den Kreis Altenkirchen auswirkt. Berufspendler erleben am frühen Morgen, aber auch während der Feierabendzeiten häufig stockenden Verkehr. Solche Stoßzeiten wirken sich auch auf Tankstellen aus: Nach der Arbeit wird häufig für die kommenden Werktage oder Ausflüge am Wochenende nachgetankt. Das sorgt nicht nur für Wartezeiten, sondern auch die Preise richten sich zu Stoßzeiten nach der erhöhten Nachfrage – und fallen deshalb deutlich höher aus. Tanken Sie im besten Fall nach 19 Uhr abends, um diesem Nachteil aus dem Weg zu gehen.
Den richtigen Wochentag auswählen
Erfahrungsgemäß liegen die Preise an bestimmten Wochentagen niedriger. Meist steigen die Benzin- und Dieselpreise erst ab Montagmittag – weshalb Sie Ihren Geldbeutel Sonntagabends oder früh während des Wochenstarts am besten schonen. Planen Sie an den Wochenenden Ausflüge wie zum American Day im Stöffel-Park, sollten Sie unbedingt die Tankstelle mit dem niedrigsten Literpreis ansteuern: Vor dem Wochenende ziehen die meisten Tankstellen ihre Preise nämlich erheblich an.
Mitgliedschaften ausnutzen – durch das Treueprogramm bestimmter Tankstellen
Viele Tankstellen (etwa Shell) bieten Treueprogramme an, über die Mitglieder Bares sparen können. Beim Vorweisen der Mitgliedskarte profitieren Autofahrer nämlich oft von einem günstigeren Literpreis. Gleichzeitig können Sie Treuepunkte sammeln, die sich anschließend gegen Prämien eintauschen lassen – etwa Tankgutscheine oder kostenlose Artikel.
Besonders günstige Preise vollends nutzen
Liegen die Literpreise für Benzin oder Diesel gerade besonders niedrig, sollten Sie sich einen kleinen Vorrat sichern. Bringen Sie einen kleinen Kanister mit, um mehr als nur den Autotank zu füllen. Den Vorrat können Sie bei Bedarf einfach nachfüllen, um bei niedriger Reichweite nicht auf teure Literpreise angewiesen zu sein.
Gut zu wissen: Bis zu 60 Liter Kraftstoff dürfen Sie pro Kanister als Reserve mitführen. Dies gilt jedoch nur in Deutschland, sodass Sie sich vor einer Auslandsreise genauer über zulässige Mengen informieren sollten. In der hauseigenen Garage dürfen allerdings maximal 20 Liter Benzin gelagert werden. (prm)



















