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Pressemitteilung vom 13.01.2026    

Neues Kapitel für Altenkirchen und Kirchen: Vertrag zur Sicherung der MVZ-Standorte unterschrieben

Der Vertrag zwischen der Diakonie in Südwestfalen und der Insolvenzverwaltung sichert die Fortführung der Medizinischen Versorgungszentren (MVZ) in Altenkirchen und Kirchen. Diese Vereinbarung verspricht eine stabile Zukunft für die Gesundheitsversorgung in der Region.

Landrat Dr. Peter Enders, Arzt Dr. Frank Hostmann, Geschäftsführer Dr. Josef Rosenbauer (Diakonie in Südwestfalen gGmbH), Bürgermeister Fred Jüngerich und Stadtbürgermeister Ralf Lindenpütz (Foto: Thorsten Stahl)

Altenkirchen/Kirchen (Sieg). Die gute Nachricht erreichte den Kreis bereits im Dezember (die Kuriere berichteten), nun ist auch die berühmte Tinte trocken: Die Diakonie in Südwestfalen und die Insolvenzverwaltung haben dieser Tage den Vertrag zur Fortführung der Medizinischen Versorgungszentren (MVZ) in Altenkirchen und Kirchen unterzeichnet. Bei einem Besuch in den Räumen des MVZ in Altenkirchen brachten Bürgermeister Fred Jüngerich und Stadtbürgermeister Ralf Lindenpütz im Beisein von Landrat Dr. Peter Enders und Diakonie-Geschäftsführer Dr. Josef Rosenbauer ihre Freude darüber zum Ausdruck, dass mit der Übertragung von zwei kassenärztlichen Sitzen (Facharztpraxen) ein Schritt zur nachhaltigen Sicherung der ambulanten medizinischen Versorgung in der Verbandsgemeinde und Kreisstadt getan ist.

Medizinisches Angebot bleibt bestehen
Somit können bereits jetzt und auch künftig zahlreiche Leistungen am Standort Altenkirchen erhalten bleiben: elektive Operationen an Hand und Fuß, unfallchirurgische Versorgung, Röntgendiagnostik, Therapien und Nachbehandlungen, die klinisch-radiologische Expertise sowie die Versorgung von Arbeitsunfällen. Ambulante Eingriffe werden weiterhin sowohl in Lokalanästhesie als auch in Narkose angeboten.




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Bürgermeister sehen medizinische Versorgung gesichert
Bürgermeister Jüngerich betonte die Bedeutung der Entscheidung der Kassenärztlichen Vereinigung als wichtiges Signal für die Region. Er dankte der Diakonie für ihre Verantwortung und Unterstützung, insbesondere durch die Übernahme des ehemaligen DRK-Krankenhauses in Kirchen sowie der Kinder- und Jugendpsychiatrie in Altenkirchen.

Stadtbürgermeister Lindenpütz hob hervor, dass mit der Diakonie ein erfahrener Träger die Verantwortung übernimmt, der bereits sein Engagement für die lokale Gesundheitsversorgung bewiesen hat. Diese Entscheidung schaffe Vertrauen, Stabilität und Perspektiven für die Zukunft. Dr. Frank Hostmann, einer der beteiligten Ärzte, erklärte: "Diese Entscheidung ist ein wichtiges Zukunftssignal für die gesamte Region. Das MVZ bleibt eine zentrale Anlaufstelle für gesundheitliche Anliegen."

Die Übergabe am 1. Januar 2026 gewährleistet die Fortsetzung der medizinischen Angebote in Altenkirchen, einschließlich chirurgischer Sprechstunden und Schmerzambulanzen. Die beiden Bürgermeister sehen der weiteren Zusammenarbeit optimistisch entgegen und wünschen sich eine baldige Erweiterung um zusätzliche Fachdisziplinen. (PM/Red)


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