Pressemitteilung vom 16.01.2026 
Mahnfeuer im Westerwald: Weidetierhalter fordern wirksames Wolfsmanagement
Am Freitagabend, 23. Januar 2026, setzen Weidetierhalter und Verbände aus dem Dreiländereck Hessen, Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen ein Zeichen. Mit einem Mahnfeuer in Rehe machen sie auf die Herausforderungen aufmerksam, die die Ausbreitung des Wolfes für die Weidetierhaltung mit sich bringt.
Rehe. Am Freitag, 23. Januar 2026, um 18 Uhr versammeln sich Weidetierhalter, Verbände des ländlichen Raums und Unterstützer bei der Grillhütte in Rehe im Westerwaldkreis. Sie machen mit einem Mahnfeuer auf die kritische Lage der Weidetierhaltung aufmerksam, die durch die zunehmende Präsenz von Wölfen bedroht ist. Die Veranstaltung wird von einem breiten Bündnis aus Tierhalter- und anderen Verbänden im ländlichen Raum organisiert, unterstützt von den Landkreisen Altenkirchen, Neuwied und dem Westerwaldkreis.
Seit Jahren sind Weidetierhalter in der Mittelgebirgsregion von Wolfsübergriffen betroffen, die wirtschaftliche Schäden verursachen und die Belastung für die Tierhalter erhöhen. Eine Serie von Rissen kurz vor Weihnachten hat die Hilflosigkeit des bisherigen Wolfsmanagements verdeutlicht, das keine ausreichenden Lösungen bietet.
Die Teilnehmer des Mahnfeuers fordern ein effektives Wolfsmanagement, das den Schutz von Weidetieren und die Erhaltung der Biodiversität in der Kulturlandschaft sicherstellt. Bei der Kundgebung werden folgende Forderungen erhoben: Unverzügliches Handeln der Politik in Bund und Ländern, die Etablierung einer regulären Bejagung des Wolfes, um eine unkontrollierte Ausbreitung zu verhindern, sowie die schnelle Entnahme auffälliger Wölfe.
Weidetierhaltung umfasst Schafe, Ziegen, Rinder, Pferde, Gehegewild und weitere Tierarten - keine davon darf vernachlässigt werden. Ohne praktikable Lösungen verlieren immer mehr Betriebe ihre Perspektive und damit auch die artenreiche Kulturlandschaft in den Mittelgebirgen. Das Signal der Weidetierhalter ist klar: "Wir stehen auf für ein wirksames Wolfsmanagement JETZT!" (PM/Red)
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