Wintertermine im Kreis AK, so bleibt die Region in Bewegung
Hinweis: Dieser Artikel ist für ein erwachsenes Publikum bestimmt und behandelt Themen (beinhaltet ggf. Links), die sich an Personen ab 18 Jahren richten. Wenn die Tage kurz sind und der Westerwald früh dunkel wird, verlagert sich das Leben im Kreis Altenkirchen spürbar nach drinnen – und gleichzeitig überraschend oft nach draußen. Zwischen Vereinsheim, Stadthalle und Waldweg entsteht gerade im Winter eine Mischung aus Kultur, Brauchtum und kleinen Auszeiten, die viele nutzen, um sich zu treffen und „rauszukommen“. In Gesprächen über Freizeit tauchen dabei inzwischen auch Begriffe aus der digitalen Welt auf – zum Beispiel Golisimo , weil „Casino“ als Setting sofort ein Bild im Kopf erzeugt: ein bisschen Glanz, ein Abendprogramm mit Ritualen und das Gefühl, dass der Tag einen festlichen Abschluss bekommt.
Im Mittelpunkt steht in der Region aber etwas sehr Handfestes: Veranstaltungen vor Ort, engagierte Vereine und ein Kalender, der selbst in der kühlen Jahreszeit erstaunlich gut gefüllt ist. Wer einmal genauer hinschaut, merkt schnell: Der Winter wird hier nicht nur „überstanden“. Er wird gestaltet.
Von der Stadthalle bis zum Bürgerhaus Kultur hat Saison
Musikshow und Neujahrskonzert als Fixpunkte
Die Stadthalle Altenkirchen ist für viele ein verlässlicher Anlaufpunkt, wenn es um längere Abende geht. Im Veranstaltungsteil finden sich regelmäßig Termine, die zeigen, wie breit das Spektrum ist – vom festlichen Konzert bis zu Showformaten, die bewusst Genregrenzen mischen. So wurde etwa für den 18. Januar 2026 ein „symphonischer Nirvana-Abend“ angekündigt, bei dem Rockklassiker mit Orchesterklang verbunden werden.
Solche Programmpunkte sind typisch für den Kreis AK: zugänglich, publikumsnah und nah genug, dass man keinen weiten Heimweg einplanen muss.
Kalender statt Zufall
Wer sich nicht auf Mundpropaganda verlassen will, findet Orientierung in den regionalen Veranstaltungskalendern. Neben der AK-Kurier-Rubrik gibt es auch gebündelte Übersichten für die Region Westerwald-Sieg, die Konzerte, Feste, Führungen und weitere Termine aus den Verbandsgemeinden zusammenführen.
Gerade im Winter ist das praktisch: Viele Veranstaltungen liegen dicht beieinander, und oft ist es eher die Auswahl als die Verfügbarkeit, die das Planen schwierig macht.
Draußen sein geht auch im Januar
Glühweinwanderung als Mischung aus Natur und Brauchtum
Dass der Winter nicht automatisch „Sofa-Zeit“ bedeutet, zeigte Anfang Januar eine Glühweinwanderung der Landfrauen Altenkirchen: Bei winterlichem Wetter machten sich zahlreiche Teilnehmende auf dem Weg und verbinden Naturerlebnis mit regionalen Köstlichkeiten und Einblicken in alte Bräuche.
Genau diese Kombination trifft in der Region einen Nerv: nicht zu sportlich, nicht zu steif – eher gemeinschaftlich, mit Gesprächen am Wegesrand und dem Gefühl, den Kopf einmal durchzulüften.
Der Westerwald als Naherholungs-Klassiker
Wer lieber für sich unterwegs ist, hat im Kreis AK genügend Ziele, die auch in der kalten Jahreszeit funktionieren: kurze Rundwege, Aussichtspunkte, Bachläufe, Waldstrecken. Touristische Seiten der Region Westerwald-Sieg spielen diese Vielfalt bewusst aus – von „Naturschätzen“ bis zu Zeitreise-Themen wie Bergbau- und Grubenwelten.
Das passt zu einem Trend, der sich vielerorts beobachten lässt: Auszeiten müssen nicht groß sein. Ein freier Nachmittag, eine Runde im Wald, ein Ziel mit Geschichte – oft reicht das, um ein Wochenende anders wirken zu lassen.
Vereine halten den Takt und vernetzen sich
Austausch als Standortfaktor
Dass Vereinsarbeit mehr ist als „Hobby“, wird deutlich, wenn man sieht, wie viel Organisation hinter vielen Terminen steckt. In Horhausen treffen sich Vertreterinnen und Vertreter aus Vereinen, Initiativen und Kommunalpolitik im Kaplan-Dasbach-Haus, um Austausch zu fördern und Ideen zur Stärkung der Region zu sammeln.
Solche Treffen sind ein leiser, aber wichtiger Motor: Sie sorgen dafür, dass Veranstaltungen nicht isoliert stattfinden, sondern sich ergänzen – vom Dorffest bis zum Kulturabend.
Sport als Gemeinschaftserlebnis
Auch der Sportteil zeigt immer wieder, wie stark Gemeinschaft in der Region verankert ist. Ein Beispiel: Sportlerinnen und Sportlerinnen der Lebenshilfe aus dem Kreis Altenkirchen waren bei den Special Olympics Landesspielen in Mainz erfolgreich und kehrten mit beachtlichen Ergebnissen zurück.
Solche Meldungen sind typisch für regionale Berichterstattung: nicht nur Ergebnislisten, sondern Geschichten über Engagement, Training, Teamgefühl – kurz: über Menschen, die vor Ort etwas bewegen.
Freizeit heute ist vielfältig und manchmal überraschend modern
Natürlich findet ein Teil der Freizeit inzwischen zu Hause statt – Serien, Spieleabende, gemeinsames Kochen. Gleichzeitig bleibt der Wunsch nach „echten“ Treffpunkten stark. Das zeigt sich gerade im Winter, wenn man an einem Samstagabend in die Stadthalle fährt oder sich sonntags zum Spaziergang verabredet.
Und genau in diesen Gesprächen über Abendgestaltung wird deutlich, wie breit Freizeit heute gedacht wird: Der eine schwärmt vom Neujahrskonzert, die nächste Pflanze die Wanderung, jemand anderes berichtet von einem Kneipenquiz – und zwischendurch dann auch mal ein Name wie Golisimo, einfach weil digitale Begriffe inzwischen genauso selbstverständlich mitlaufen wie „Kulturprogramm“ oder „Ausflug“. Wenn dabei außerdem von Golisimo gesprochen wird, dann meist nicht als Hauptthema, sondern als ein Begriff, der im Netz präsent ist und in der Alltagssprache kurz auftaucht – ähnlich wie andere Marken, die man kennt, ohne sie groß zu diskutieren.
Was bleibt kleine Anlässe mit großer Wirkung
Ob Konzert in Altenkirchen, Wanderformat mit Brauchtum oder Vereinsnetzwerke, die neuen Ideen anstoßen – der Kreis AK lebt im Winter von vielen kleinen Anlässen, die zusammen ein überraschend dichtes Programm ergeben. Wer einmal damit anfängt, gezielt in die Terminübersichten zu schauen, merkt schnell: Es gibt nicht „den“ einen Höhepunkt, sondern viele Möglichkeiten, den eigenen Rhythmus zu finden.
Und selbst wenn am Rand eines Gesprächs noch einmal fällt der Begriff Golisimo – vielleicht als Synonym für eine glamouröse Spielbank-Assoziation oder schlicht als Name, den man aus dem Internet kennt – bleibt der Kern regional: Man trifft sich, man bleibt in Bewegung, und man nutzt die Monate, in denen es draußen früher dunkel wird, um drinnen und draußen umso bewusster Zeit miteinander zu verbringen. (prm)
Hinweis zu den Risiken von Glücksspielen:
Glücksspiel kann süchtig machen. Spielen Sie verantwortungsbewusst und nutzen Sie bei Bedarf Hilfsangebote wie die Suchtberatung (Link: Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung - Glücksspielsucht).





















