Pressemitteilung vom 21.01.2026 
Schnieder fordert Social-Media-Verbot für Kinder in Rheinland-Pfalz
Der CDU-Spitzenkandidat in Rheinland-Pfalz, Gordon Schnieder, spricht sich für ein Verbot der Social-Media-Nutzung bei jungen Menschen aus. Damit schließt er sich einem Vorstoß von Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther an.
Mainz. Der rheinland-pfälzische CDU-Spitzenkandidat Gordon Schnieder will die Nutzung von Social Media für junge Menschen einschränken. "Social Media schadet der mentalen Gesundheit von Jüngeren", sagte Schnieder dem Nachrichtenportal t-online. "Ich bin sehr dafür, dass wir die Nutzung verbieten." Weiter führte er aus: "Wir dürfen diesen Schmutz nicht in die Köpfe unserer Kinder lassen, die noch nicht dafür gerüstet sind."
Schnieder unterstützt damit den Vorschlag des Ministerpräsidenten von Schleswig-Holstein, Daniel Günther (CDU). Bei der genauen Altersbegrenzung - ob bis 14 oder 16 Jahre - wolle er sich jedoch noch nicht festlegen, so Schnieder. Er betonte zudem die Bedeutung von Medienbildung an Schulen und nannte die Gefahr von Social Media für die Demokratie "groß".
Australien als Vorbild
Günther hatte sich bereits im Dezember 2025 für ein rasches Social-Media-Verbot für Kinder unter 16 Jahren nach dem Vorbild Australiens starkgemacht.
Seit dem 10. Dezember dürfen in Australien Nutzer unter 16 Jahren keinen Account mehr bei Anbietern wie Tiktok, Snapchat, Youtube, Facebook, Reddit und Instagram haben. Bereits im Sommer hatte die Nord-CDU einen entsprechenden Vorstoß gestartet.
(dpa/bearbeitet durch Red)
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