Pressemitteilung vom 25.01.2026 
Stiftung ermöglicht Aufführung der Johannespassion in Altenkirchen
Ein musikalisches Großprojekt in Altenkirchen erhält starke Unterstützung: Die Dr. Alfred Beth-Stiftung fördert die Aufführung der Johannespassion. Der Spendenscheck wurde feierlich während einer Probenpause der Kantorei überreicht – mit sichtbarer Dankbarkeit und Applaus.
Altenkirchen. Die evangelische Kantorei Altenkirchen freut sich über eine bedeutende Förderung durch die Dr. Alfred Beth-Stiftung. In der Christuskirche Altenkirchen überreichte Dr. Alfred Beth persönlich einen Scheck zur Unterstützung der geplanten Aufführung der Johannespassion von Johann Sebastian Bach. Die Darbietung soll am 15. März 2026 ebendort stattfinden.
Förderung für kulturelles und geistliches Engagement
Dr. Beth nutzte die Übergabe, um die kulturelle und geistliche Bedeutung von Bachs Werk hervorzuheben. Besonders in Krisenzeiten sei eine ethisch-religiöse Orientierung wichtig. Musik, die Menschen emotional erreiche, könne hier eine verbindende und wachrüttelnde Funktion erfüllen.
Er hob hervor, dass Kultur nicht nur das Gemeinschaftsgefühl stärke, sondern auch generationsübergreifend wirken könne. Gerade in ländlichen Regionen trage sie dazu bei, gesellschaftliche Bindungen zu fördern. Diesen Aspekt betonte Dr. Beth auch in Hinblick auf die Kantorei und ihr außergewöhnliches Vorhaben.
Professionelle Besetzung aus Region und überregionalem Raum
Besonders beeindruckt zeigte sich der Stifter davon, dass Kantorin Hyejoung Choi es geschafft hat, rund 40 Sängerinnen und Sänger aus der Region sowie externe Projektsänger für das anspruchsvolle Projekt zu gewinnen. Ergänzt wird das Ensemble durch fünf professionelle Solistinnen und Solisten sowie das renommierte Kammerorchester Camerata Instrumentale aus Siegen.
Die Gesangssolisten sind Theresa Klose (Sopran), Prof. Melinda Paulsen (Alt), Leonhard Reso (Tenor), Mathias Tönges (Bass) und Rumen Marinov in der Rolle des Jesus. Damit ist eine qualitativ hochwertige Aufführung der Passion gewährleistet, wie sie sonst eher in größeren Städten erwartet wird.
Langfristige Vorbereitung mit großem Engagement
Seit eineinhalb Jahren arbeitet die Kantorei an dem Projekt. In regelmäßigen und zusätzlichen Proben bereitet sich der Chor intensiv auf die komplexe Komposition vor. Die Mitglieder stammen aus Altenkirchen, der Verbandsgemeinde sowie aus weiteren Teilen des Westerwalds.
Der Chorrat mit Ulrike Termath und Werner-Christian Jung zeigte sich erfreut über die Unterstützung. Die Spende der Dr. Alfred Beth-Stiftung sei nicht nur ein finanzieller Beitrag, sondern ein Zeichen der Wertschätzung für das Engagement der Sängerinnen und Sänger sowie für die Bedeutung geistlicher Musik in der Region. (PM/bearbeitet durch Red)
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