Pressemitteilung vom 27.01.2026 
Glasfaserausbau im Kreis Altenkirchen: Neuer Förderbescheid über fünf Millionen Euro
Der Glasfaserausbau im Kreis Altenkirchen schreitet mit großen Schritten voran. Am Montag überreichte Digital-Ministerin Dörte Schall einen Förderbescheid über fünf Millionen Euro an Landrat Dr. Peter Enders. Die geplanten Maßnahmen sollen weitere tausende Haushalte ans schnelle Internet anschließen.
Kreis Altenkirchen. Der Landkreis Altenkirchen kann dank eines neuen Förderbescheids von fünf Millionen Euro, den die rheinland-pfälzische Digital-Ministerin Dörte Schall am Montag an Landrat Dr. Peter Enders übergab, den nächsten Schritt im Glasfaserausbau planen. Mit dieser Unterstützung und zusätzlicher Förderung des Bundes sollen 3.000 weitere Adressen erschlossen werden. Der Anteil der Kommunen an diesem Projekt beträgt 1,5 Millionen Euro. Bei der Übergabe waren auch die Bürgermeister Fred Jüngerich (VG Altenkirchen-Flammersfeld), Dietmar Henrich (VG Hamm) und Andreas Hundhausen (VG Kirchen) anwesend.
Landrat Enders betonte die Bedeutung des Ausbaus: "Für den Kreis insgesamt ist es eine enorme Aufwertung, da die digitalen Autobahnen mittlerweile einen sehr hohen Stellenwert für die Attraktivität einer Region einnehmen." Ministerin Schall lobte die Zusammenarbeit: "Das ist ein Beispiel dafür, dass wir Hand in Hand arbeiten." Ziel sei es, allen Menschen, auch in dünn besiedelten Gebieten, digitale Teilhabe zu ermöglichen.
7.000 Adressen werden bis 2030 erreicht
Wirtschaftsförderer Lars Kober erklärte, dass mit den beiden bisherigen Förderanträgen nun insgesamt 7.000 Adressen in unterversorgten Gebieten erreicht werden. Das Vergabeverfahren für den zweiten Ausbauabschnitt soll im Sommer 2026 abgeschlossen sein. "Ziel ist es, bis 2030 ein nahezu flächendeckendes Glasfasernetz im Kreis Altenkirchen zu haben", so Kober. Dazu müssten jedoch auch die Unternehmen ihre privatwirtschaftlichen Zusagen einhalten.
Aktuell gibt es im Kreis Altenkirchen insgesamt 50.000 Adressen. Davon werden 40.000 durch eigenwirtschaftlichen Ausbau versorgt, 1000 Anschlüsse sind FTTH- und Kabelanschlüsse, 4.000 Adressen werden durch das erste Förderprogramm abgedeckt und 3.000 durch das zweite. Lediglich 2.000 Haushalte in Randlagen bleiben unversorgt, hier könnten Satellitenlösungen zum Einsatz kommen, eventuell mit kommunaler Unterstützung. (PM/Red)
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