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Pressemitteilung vom 30.01.2026    

CDU Altenkirchen fordert gleiche Chancen für Kliniken in Kirchen und Altenkirchen

Der CDU-Kreisverband Altenkirchen äußert Bedenken zur Krankenhausplanung des Landes Rheinland-Pfalz. Die angekündigten Investitionen in den Klinikstandort Hachenburg werfen Fragen auf, weshalb die Christdemokraten nun konkrete Zusagen für die Standorte Kirchen und Altenkirchen fordern.

Altenkirchen. Der CDU-Kreisverband Altenkirchen hat sich besorgt über die geplanten Investitionen am Klinikstandort Hachenburg geäußert. Mit rund 70 Millionen Euro Förderung durch das Land soll der Standort gestärkt werden. Matthias Reuber, Kreisvorsitzender der CDU, sowie seine Stellvertreter Jessica Weller, Tobias Gerhardus und Dagmar Hassel verlangen nun vergleichbare Zusagen für die Krankenhäuser in Kirchen und Altenkirchen.

Gleiche Maßstäbe für alle Standorte

"Wenn das Land den Standort Hachenburg stärken möchte, erwarten wir nun auch vergleichbare Zusagen für das Krankenhaus in Kirchen", erklärt Tobias Gerhardus. Matthias Reuber betont, dass der Standort Altenkirchen ebenfalls Unterstützung benötigt: "Gerade mit Blick auf die auch vom Ministerium immer wieder positiv bewertete bauliche Struktur erwarten wir eine deutliche Unterstützung des Landes zur Stärkung der Gesundheitsversorgung im Raum Altenkirchen." Jessica Weller ergänzt: "Gesundheitsversorgung muss verlässlich und nachvollziehbar geplant werden. Es braucht klare Perspektiven für alle Standorte - nicht nur für einzelne."

Weiterentwicklung des MVZ Altenkirchen

Der CDU-Kreisverband fordert zudem strukturelle Voraussetzungen, um das Medizinische Versorgungszentrum (MVZ) in Altenkirchen zu einer umfassenden Versorgungseinrichtung weiterzuentwickeln. "Nach allen von dem ehemaligen Träger und der Landesregierung verursachten Rückschlägen am Standort Altenkirchen gilt es nun endlich die vorhandenen Strukturen sinnvoll zu nutzen", erklärt Reuber. Dafür seien neben den Bemühungen des Trägers vor allem der politische Wille des Landes sowie die notwendigen rechtlichen und finanziellen Rahmenbedingungen erforderlich.



Dialog auf Augenhöhe
Der Vorschlag des Kreistagsmitglieds Ralf Käppele, konstruktive Gespräche mit der Diakonie Südwestfalen zu führen, wird ausdrücklich begrüßt. "Es ist entscheidend, dass die kommunale Familie von Beginn an in die Überlegungen des Trägers einbezogen wird", so Dagmar Hassel. Nur so könne transparent und auf Augenhöhe an einer nachhaltigen Stärkung der Gesundheitsversorgung gearbeitet werden.

Abschließend verweist der CDU-Kreisverband auf mehrere Kleine Anfragen des Abgeordneten Matthias Reuber sowie auf die kontinuierliche Thematisierung der Gesundheitsversorgung durch den Landtagsabgeordneten Michael Wäschenbach in den Gesundheitsausschüssen des Landtags. "Das zeigt, wie ernst wir dieses Thema nehmen - und dass wir nicht nachlassen werden, uns für tragfähige und verlässliche Lösungen einzusetzen", so Reuber. (PM/Red)


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