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Pressemitteilung vom 31.01.2026    

Zukunftsvisionen aus jungen Köpfen: Auftakt zur 61. Jugend forscht-Runde

An diesem Wochenende beginnt die 61. Runde des renommierten Wettbewerbs "Jugend forscht". Junge Wissenschaftler präsentieren ihre innovativen Projekte auf Regionalebene und hoffen, sich für die nächste Stufe zu qualifizieren. Die Vielfalt der Themen reicht von technologischem Fortschritt bis hin zu umweltfreundlichen Lösungen.

Foto: Pixabay

Hamburg. Unter dem Motto "Maximale Perspektive" starten an diesem Wochenende die Wettbewerbe der 61. Runde von Jugend forscht. Insgesamt haben sich 11.327 junge MINT-Talente angemeldet, um ihre kreativen Projekte bei den Regionalwettbewerben einer Jury und der Öffentlichkeit vorzustellen.

Einige der herausragenden Projekte umfassen eine Smartphone-App zur schnellen Identifikation von Schlangenbissen mittels KI und Wärmebildkamera, die potenziell Leben retten kann. Ein weiteres Team erforschte die physikalischen Grundlagen traditioneller arabischer Windtürme, deren Bauweise eine energieunabhängige Kühlung ermöglicht.

Eine Jungforscherin entwickelte ein Virtual-Reality-Programm, das Musik für gehörlose Menschen durch Visualisierungen erlebbar macht. Zudem wird die Möglichkeit untersucht, ob die Haut, die sich beim Erhitzen auf Milch bildet, als umweltfreundliches Verpackungsmaterial verwendet werden kann. Ein neuartiges bionisches Schutzsystem für Raumfahrzeuge, inspiriert von Spechten, rundet die Vielfalt der vorgestellten Projekte ab.



Die Sieger der Regionalwettbewerbe qualifizieren sich für die Landeswettbewerbe, die im März und April 2026 stattfinden. Der Höhepunkt der 61. Runde ist das Bundesfinale vom 28. bis 31. Mai in Herzogenaurach, ausgerichtet von der Schaeffler AG und der Stiftung Jugend forscht e. V.

Dr. Jennifer Plath, Vorständin der Stiftung Jugend forscht e. V., betont: "Auf Regional-, Landes- und Bundesebene werden die 130 Wettbewerbsveranstaltungen dieses Jahr von insgesamt 186 Unternehmen sowie öffentlichen und privaten Institutionen ausgerichtet." Sie hebt hervor, dass diese Partnerschaften seit 60 Jahren das organisatorische Rückgrat des Wettbewerbs bilden und einen wichtigen Beitrag zur MINT-Nachwuchsförderung leisten.

Weitere Informationen zu Terminen und Veranstaltungsorten sind online unter der Website der Stiftung Jugend forscht e. V. verfügbar. (PM/Red)


Mehr dazu:   Kinder & Jugend  
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