Erneuter Feuerwehreinsatz auf der A3 bei Willroth: Eine Person verstarb an der Unfallstelle
Von Klaus Köhnen
Die Freiwillige Feuerwehr Horhausen wurde am frühen Mittwochmorgen, gegen 0.56 Uhr, wieder auf die nahegelegene Autobahn alarmiert. Das Alarmstichwort lautete "Absicherung einer Unfallstelle". Die Anfahrt gestaltete sich schwierig, da keine Rettungsgasse gebildet worden war.
Willroth. Der Einsatzleiter versuchte zu Fuß die Einsatzstelle zu erreichen. Hierbei machte er die Fahrer der Lkw und Busse, die auch auf der mittleren und linken Spur standen, auf das Fehlverhalten aufmerksam. Die Autobahn war zu diesem Zeitpunkt bereits komplett gesperrt. Am Einsatzort zeigte sich den Einsatzkräften, dass ein Kleintransporter mit laufendem Motor, allerdings unbeleuchtet, auf der linken Spur stand. Dieses Fahrzeug, so die Feuerwehr, könnte noch aus dem Stau, der sich in Folge des vorherigen Unfalles gebildet hatte, "übrig" geblieben sein. Die zuerst eintreffenden Polizeibeamten hatten bereits mit der Reanimation des Fahrers begonnen und wurden durch Kräfte des Rettungsdienstes, der kurz vor der Feuerwehr eintraf, unterstützt.
Die Kräfte der Feuerwehr sperrten, in Absprache mit der Polizei, die mittlere und die linke Fahrspur und leuchteten die Einsatzstelle aus. Weitere Einsatzkräfte der Feuerwehr unterstützten bei der Reanimation. Trotz aller Bemühungen mussten die Maßnahmen dann, nach rund 25 Minuten, leider erfolglos eingestellt werden. Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Horhausen hatten am vergangenen Mittwoch (28. Januar) eine Fortbildung in der Reanimation durchlaufen, was sich jetzt als wichtig erwies, konnte doch so der Wechsel der Reanimierenden stattfinden.
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Die Freiwillige Feuerwehr Horhausen war unter der Leitung des Wehrführers Thomas Schäfer mit rund 11 Einsatzkräften vor Ort. Die Feuerwehreinsatzzentrale im Gerätehaus Flammersfeld war ebenfalls, wie bei jedem Einsatz, wieder besetzt. Neben der Feuerwehr waren die zuständige Autobahnpolizei sowie der Rettungsdienst mit Notarzt an der Einsatzstelle.
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