Pressemitteilung vom 11.02.2026 
Rheinland-Pfalz stärkt Verteidigungsnetzwerk
In einer Zeit wachsender globaler Unsicherheiten setzen viele Länder verstärkt auf Rüstung und Verteidigung. Auch Rheinland-Pfalz will von diesen Entwicklungen profitieren und plant daher eine neue Struktur auf Landesebene.
Mainz. Angesichts der weltweiten Konflikte und geopolitischen Veränderungen fließen in Deutschland und Europa erhebliche Investitionen in Rüstung und Verteidigungstechnik. Unternehmen in Rheinland-Pfalz sehen darin eine Chance, insbesondere angesichts der Herausforderungen in der Autobranche. Die rheinland-pfälzische Wirtschaftsministerin Daniela Schmitt (FDP) wird an diesem Mittwoch in Mainz die Gründung eines landesweiten Netzwerks für Sicherheits- und Verteidigungsindustrie vorstellen. Dieses Cluster soll rund 30 Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Organisationen zusammenbringen, um Innovationen schneller auf den Markt zu bringen.
Bereits bestehende Cluster in Rheinland-Pfalz
Neben Autozulieferern und spezialisierten Industrieunternehmen sind in Rheinland-Pfalz auch bedeutende Nutzfahrzeughersteller wie Daimler Trucks in Wörth oder John Deere in Kaiserslautern ansässig. Darüber hinaus gibt es große Rüstungsfirmen wie die General Dynamics European Land Systems-Bridge Systems GmbH in Kaiserslautern, die militärische Brückensysteme produziert.
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In unmittelbarer Nähe befinden sich renommierte Forschungseinrichtungen wie das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) und das Fraunhofer-Institut für Experimentelles Software Engineering (IESE). Zudem ist in Koblenz das Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr ansässig. Rheinland-Pfalz verfügt bereits über branchenspezifische Netzwerke im Bereich Nutzfahrzeuge, bekannt als Commercial Vehicle Cluster Südwest, sowie im Bereich Biotechnologie. (dpa/bearbeitet durch Red)
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