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Pressemitteilung vom 11.02.2026    

Tag des Notrufs 112: Notfallkongress in Koblenz rückt Resilienz in den Fokus

Der Europäische Tag des Notrufs 112 am 11. Februar lenkt den Blick auf die Bedeutung einer funktionierenden Notfallversorgung. Gleichzeitig wachsen die Herausforderungen für Rettungsdienste und Kliniken. In Koblenz werden Anfang März konkrete Lösungsansätze diskutiert.

Symbolbild. (KI-generiert)

Nürnberg/Koblenz. Der Europäische Tag des Notrufs 112 am 11. Februar unterstreicht die zentrale Rolle einer verlässlichen und leistungsfähigen Notfallversorgung für die Sicherheit der Bevölkerung. Zugleich sehen sich Rettungsdienste, Leitstellen und Notaufnahmen steigenden Einsatzzahlen, strukturellen Reformen und personellen Engpässen gegenüber.

Resiliente Strukturen im Fokus des Kongresses
Diese Entwicklungen greift die Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin e.V. beim Deutschen Interdisziplinären Notfallmedizin Kongress auf. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Akut- und Notfallversorgung resilient, interprofessionell und unter knappen Ressourcen weiterentwickelt werden kann. Der Kongress findet am 5. und 6. März 2026 in Koblenz statt und bringt jährlich rund 1.500 Teilnehmende aus Leitstellen, Rettungsdiensten, Notaufnahmen und weiteren Bereichen der Notfallmedizin zusammen.

Nach Einschätzung der Organisatoren beginnt die medizinische Versorgungskette mit dem Notruf, ihre Qualität entscheide sich jedoch weit über den ersten Anruf hinaus. Ziel des Kongresses ist es, relevante Akteure zusammenzubringen und die Notfallversorgung vom Notruf bis zur Weiterbehandlung sicher, effizient und patientenorientiert zu gestalten. Der DINK versteht sich als Plattform für den fachlichen Austausch über aktuelle Herausforderungen, innovative Konzepte und zukunftsweisende Lösungsansätze.

Politischer Dialog und interprofessionelle Zusammenarbeit
Ein besonderes Zeichen setzt der angekündigte Besuch von Michael Ebling, Innenminister des Bundeslandes Rheinland-Pfalz. Er will den Kongress nutzen, um mit Vertretern der Notfallmedizin über politische Rahmenbedingungen, Notrufstrukturen und die Weiterentwicklung der Akutversorgung zu sprechen. Damit entsteht Raum für den direkten Austausch zwischen Fachpraxis und Politik.



Die Organisatoren betonen, dass Notfallmedizin im Alltag unter hohem Zeitdruck und großer Verantwortung gemeinschaftlich gestaltet wird. Nur durch die enge Zusammenarbeit von Klinik, Rettungsdienst, Leitstellen, Pflege, Wissenschaft und Politik könnten tragfähige Lösungen entwickelt werden.

Katastrophenmedizin und militärische Expertise
Angesichts zunehmender Krisen- und Katastrophenszenarien widmet sich der Kongress zudem der Katastrophen- und Krisenmedizin sowie den Schnittstellen zwischen ziviler Notfallversorgung und militärischen Strukturen. Der Sanitätsdienst der Bundeswehr bringt seine Expertise in Einsatzmedizin, Simulation und Telemedizin ein. Im Außenbereich werden reale Einsatzszenarien, moderne Simulationstechnik und Übertragungsmöglichkeiten in ein Einsatzlazarett vorgestellt.

Der Europäische Tag des Notrufs 112 macht deutlich, dass schnelle Hilfe nur wirksam ist, wenn alle nachgelagerten Strukturen zuverlässig ineinandergreifen. Der Deutsche Interdisziplinäre Notfallmedizin Kongress greift diesen Ansatz auf und führt die beteiligten Berufsgruppen zusammen, um die Notfallversorgung entlang der gesamten Versorgungskette fachlich fundiert und interprofessionell weiterzuentwickeln. (PM/bearbeitet durch Red)


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