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Nachricht vom 19.02.2026    

Kandidat für die Landtagswahl 2026: Uwe Wagner (AfD)

Am Sonntag, 22. März, stehen die rheinland-pfälzischen Landtagswahlen 2026 an. Doch wer sind die Direktkandidierenden, denen wir unsere Stimme geben sollen, was sind ihre Vorstellungen und Ziele für unsere Region? Die Kuriere haben nachgefragt und allen die gleichen Fragen geschickt. Hier die Antworten von Uwe Wagner (AfD)

Uwe Wagner (Foto: Uwe Wagner)

Wahlkreis Altenkirchen. Unverfälscht und echt sollen die Antworten der Kandidierenden zur Landtagswahl sein. Deshalb sind alle Antworten original zitiert, ohne Bewertung, ohne Kommentar, ohne Kürzung oder Anmerkung. Die Aussagen der Politiker spiegeln nicht die Meinung der Kuriere wider, sondern ausschließlich die des Kandidierenden. Hier sind die Antworten von Uwe Wagner (AfD).

Wofür haben Sie sich bisher politisch engagiert – und wieso?
Ich engagiere mich seit 2021 in der Kommunalpolitik, weil ich nicht länger zusehen wollte, wie der ländliche Raum zunehmend ins Hintertreffen gerät. Als Unternehmer und Familienvater sehe ich täglich, wo Strukturen bröckeln und Bürger das Vertrauen in die Politik verlieren. Im Kreistag und Verbandsgemeinderat setze ich mich für praktische, ehrliche und bürgernahe Lösungen ein.

Was muss sich in Rheinland-Pfalz dringend verändern?
Rheinland-Pfalz braucht eine Politik, die nicht nur auf die Städte schaut, sondern den ländlichen Raum systematisch stärkt – bei Infrastruktur, Gesundheitsversorgung, Bildung und wirtschaftlicher Entwicklung. Ideologische Projekte helfen niemandem – gefragt sind Realitätssinn und Umsetzungsstärke.

Was sollte sich ändern, damit die Gesundheitsversorgung im Wahlkreis stabil und zuverlässig bleibt?
Wir brauchen gezielte Anreize für junge Ärztinnen und Ärzte, sich in unserer Region niederzulassen: durch Entbürokratisierung, gezielte Förderprogramme und eine wohnortnahe medizinische Infrastruktur – auch in kleinen Gemeinden.

Was sind aus Ihrer Sicht die dringendsten Infrastrukturprobleme in Ihrem Wahlkreis (Straßen, Brücken, ÖPNV, digitale Netze) – und welche drei Projekte würden Sie in der nächsten Legislaturperiode priorisieren?
Unsere Region leidet unter maroden Straßen, fehlender digitaler Anbindung und einem unzureichenden Nahverkehr. Meine drei Prioritäten:

Sanierung wichtiger Verkehrsachsen im Westerwald

Glasfaserausbau bis in jedes Dorf und jedes Gewerbegebiet

⁣ Ausbau eines alltagstauglichen, flexiblen ÖPNV im ländlichen Raum

Wo sehen Sie die Grenzen der Koexistenz von Wolf und Weidetierhaltung, und unter welchen Bedingungen befürworten Sie die Entnahme einzelner Tiere? Wie sollte das Spannungsfeld zwischen Naturschutz, Tierwohl, Wolfsvorkommen und der Sicherung der Weidetierhaltung in Rheinland-Pfalz künftig politisch ausbalanciert werden?
Die Grenze ist erreicht, wenn die Weidetierhaltung wirtschaftlich gefährdet oder aufgegeben wird. Der Wolf darf kein unantastbares Symbol bleiben. Ich befürworte die rechtssichere Entnahme einzelner Tiere bei nachweislichem Schaden – im Interesse der Landwirte, der Kulturlandschaft und der Sicherheit.

Welche drei wirtschaftspolitischen Schwerpunkte wollen Sie in Rheinland-Pfalz setzen, um Arbeitsplätze zu sichern und neue zu schaffen, insbesondere im industriellen Mittelstand und bei Start-ups?
Bürokratieabbau für den Mittelstand und Gründer



Förderung von Unternehmensnachfolge und Start-ups im ländlichen Raum

Investitionen in Infrastruktur, damit der Standort wieder attraktiv wird

Was ist Ihr Konzept, damit der Strukturwandel (Klimaschutz, Digitalisierung, Fachkräftemangel) nicht zulasten der ländlichen Räume geht?
Wir brauchen dezentrale Ansätze: von der Energieversorgung bis zur digitalen Verwaltung. Der ländliche Raum darf nicht durch Überregulierung ausgebremst werden. Stattdessen braucht es flexible Fördermodelle, realistische Umsetzungsfristen und regionale Entwicklungsspielräume.

Wie wollen Sie die Bildungspolitik in Rheinland-Pfalz in den kommenden fünf Jahren gestalten – insbesondere mit Blick auf Unterrichtsqualität, Lehrkräftegewinnung, Inklusion, Digitalisierung der Schulen und Entlastung von Schülern und Lehrkräften?
Wir brauchen mehr Lehrkräfte, kleinere Klassen – und eine sprachlich und leistungsmäßig angepasste Einteilung, um besser fördern zu können. Digitalisierung muss sinnvoll eingesetzt werden, nicht überfordern. Die Inklusion braucht realistische Bedingungen und echte personelle Unterstützung.

Deshalb sind Sie in die Partei eingetreten, für die Sie als Kandidat antreten:
Weil ich nicht länger zuschauen wollte, wie Probleme ignoriert oder schöngeredet werden. Ich will keine ideologischen Phrasen, sondern Lösungen für die Menschen vor Ort. Die AfD gibt mir den Raum, Klartext zu reden und Verantwortung zu übernehmen.

Worüber können Sie lachen?
Über trockenen Humor, ehrliche Gespräche – und manchmal auch über mich selbst.

Was löst bei Ihnen Frust aus oder macht Sie sogar wütend?
Wenn Bürger nicht ernst genommen werden. Wenn Bürokratie das Leben schwerer macht statt einfacher. Und wenn politische Verantwortung ständig verschoben wird.

Welche Schlagzeile würden Sie gerne mal lesen?
Ländliche Regionen rücken in den Mittelpunkt – Bürgerwille wird endlich umgesetzt.

Was betrachten Sie als Ihre größte Fehleinschätzung bezogen auf Ihre eigene politische Arbeit und/oder Partei?
Ich habe anfangs gedacht, politischer Wandel gehe schneller. Heute weiß ich: Man braucht Ausdauer, Mut und Menschen, die Verantwortung nicht scheuen.

Deshalb sollten die Wähler mir ihre Stimme geben:
Weil ich ehrlich bin, verbindlich bleibe und weiß, wovon ich spreche. Ich kenne das Leben, nicht nur die Theorie – und ich werde mit ganzer Kraft für unsere Region einstehen.

________________________

Kurzer Steckbrief

Wohnort: Leuzbach (Kreis Altenkirchen)
Geburtsdatum: 18. Mai 1961
Familienstand: verwitwet, drei Töchter, drei Enkelkinder

Beruflicher Lebenslauf/Ausbildung: Beruf: Transportunternehmer seit mehreren Jahrzehnten; Ausbildung: Transport- und Logistikpraxis mit jahrzehntelanger Selbstständigkeit
Politischer Werdegang: seit 2021 AfD-Mitglied, Kreistagsmitglied, Verbandsgemeinderat Altenkirchen-Flammersfeld, Direktkandidat zur Landtagswahl
Gesellschaftliches Engagement und Vereinsaktivitäten: Unterstützung heimatpflegerischer Initiativen, Austausch mit regionalen Vereinen und Betrieben; Heimatpflege

Hobbys: Trecker fahren, mit dem Holzzug im Wald unterwegs sein, Gespräche mit Bürgern
Drei Lieblingsorte im Wahlkreis: Zuhause bei meinen Lieben
Auf dem Feld mit dem Trecker
Mit dem Holzzug im rheinland-pfälzischen Wald
Vorbilder: Helmut Schmidt – weil er ein Macher war, der Führung mit Pragmatismus verband
Kontaktdaten zur Veröffentlichung:

Eine kurze Übersicht aller Direktkandidierenden für den Kreis Altenkirchen finden Sie hier. (Red)


Mehr dazu:   AfD   Landtagswahl 2026   Politik & Wahlen  
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